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10.11.2011

08:35 Uhr

IT-Händler

Bechtle nimmt Kurs auf Rekordjahr

Gänzlich unbeeindruckt von der Konjunkturabkühlung visiert der IT-Händler und -Dienstleister Bechtle ein Rekordjahr an. Für Schub sorgten unter anderem die gute Nachfrage aus dem Mittelstand und die jüngsten Übernahmen.

Basisinstallation für Kunden bei Bechtle. Pressefoto

Basisinstallation für Kunden bei Bechtle.

StuttgartDer IT-Händler und -Dienstleister steuert mit Rückenwind durch eine gute Nachfrage des Mittelstands und der öffentlichen Hand weiter einen Rekordkurs. „Wir haben die starke Entwicklung des ersten Halbjahres auch im dritten Quartal fortgesetzt“, sagte Vorstandschef Thomas Olemotz bei der Vorlage des jüngsten Quartalsberichts am Donnerstag in Neckarsulm bei Heilbronn. Bechtle werde 2011 mit einen Umsatzsprung auf rund zwei Milliarden Euro eine Bestmarke bei den Erlösen erzielen. Auch beim Ergebnis und der Rentabilität werde das in 13 europäischen Ländern tätige Unternehmen mit rund 56.0000 Kunden die Rekorde des Vorjahres deutlich übertreffen.

Im dritten Quartal kletterten die Erlöse um 16,5 Prozent auf 497,3 Millionen Euro, für Schub sorgten auch die jüngsten Übernahmen in der Systemhaus-Sparte. Vor Steuern erwirtschaftete Bechtle in den Monaten Juli bis September ein um 36 Prozent höheres Ergebnis von 21,8 Millionen Euro. Die Vorsteuer-Marge erhöhte sich damit binnen Jahresfrist auf 4,4 von 3,8 Prozent und rückt damit der Zielmarke von fünf Prozent immer näher. „Wir blicken optimistisch auf das traditionell wichtige Jahresendgeschäft“, sagte Vorstandschef Olemotz, der im Jahresverlauf kräftig neues Personal eingestellt hat.

Trotz der allgemein erwarteten konjunkturellen Abkühlung werde sich die positive Entwicklung fortsetzen. Im vierten Quartal schwächten sich die Wachstumsraten jedoch voraussichtlich ab, da Bechtle im Vorjahresquartal stark gewachsen war und damit ein Rekordjahr hingelegt hatte. Das Boomjahr 2010 hatte Bechtle mit dem Verkauf von Computer-Hard- und -Software sowie IT-Dienstleistungen einen Umsatzzuwachs um ein Viertel auf 1,7 Milliarden Euro und einen Anstieg des Vorsteuergewinns um gut 40 Prozent auf 61,8 Millionen Euro beschert. Die Vorsteuerrendite war 2010 um 0,4 Prozentpunkte auf 3,6 Prozent geklettert.

 

Von

rtr

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