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13.01.2010

20:17 Uhr

IT-Lösungen

HP und Microsoft gehen Komplettpakete an

Die Branchenriesen Hewlett-Packard und Microsoft wollen künftig enger kooperieren und ihren Kunden damit das Leben erleichtern. Die Konzerne planen Investitionen im dreistelligen Millionenbereich in den nächsten drei Jahren, deren Ziel die Erarbeitung einer Komplettlösung für IT-Systeme ist. Abnehmern kann das Zeit und Geld sparen.

Microsoft-Chef Steve Ballmer geht eine Kooperation mit Hewlett Packard ein. dpa

Microsoft-Chef Steve Ballmer geht eine Kooperation mit Hewlett Packard ein.

HB BÖBLINGEN/MÜNCHEN. Microsoft und Hewlett-Packard wollen Unternehmen künftig gemeinsam Komplettlösungen für ihre IT- Infrastruktur aus einer Hand anbieten. Dafür wollen die Partner insgesamt 250 Mio. Dollar in den kommenden drei Jahren investieren, teilten die US-Konzerne am Mittwoch mit. Mit speziell aufeinander abgestimmter Hardware und Software sowie zusätzlichen Produkten und Service-Angeboten könnten Kunden künftig Zeit und Geld sparen, sagte Marcel Schneider, Geschäftsführer von Microsoft Deutschland.

Die Partner wollen Lösungen sowohl für große Rechenzentren als auch für kleine und mittelgroße Unternehmen anbieten. Derzeit fielen in den IT-Abteilungen der Unternehmen knapp 70 Prozent der Kosten allein für die Wartung und den Betrieb der Infrastruktur an, sagte Schneider. Inzwischen habe vor allem der Mittelstand schwer mit technologischem "Wildwuchs" zu kämpfen und müsse allein für dessen Beseitigung 35 Mrd. Dollar investieren.

Die Komplettlösungen für Datenmanagement und Virtualisierung, die die Unternehmen künftig entwickeln und weltweit vertreiben wollen, sollen sich einfacher und deutlich schneller in die IT-Umgebungen integrieren lassen. Da die Komplexität der IT-Systeme in den Unternehmen erheblich zugenommen habe, seien Standard-Lösungen unter den Kunden zunehmend stark nachgefragt, sagte Volker Smid, Geschäftsführer von Hewlett Deutschland. -Packard Zudem habe die Wirtschaftskrise den Trend zur Virtualisierung und der Auslagerung von Datenbeständen ins Internet (Cloud Computing) befeuert, sagte Schneider. Auch dadurch habe sich die Nachfrage schneller entwickelt als ursprünglich angenommen.

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