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21.03.2014

08:21 Uhr

IT-Sicherheitsspezialist

Symantec feuert seinen Chef

Wenn eine Firma ihren Chef wie aus heiterem Himmel entlässt, wirft das Fragen auf. Doch der für seine Norton-Software bekannte Antiviren-Spezialist Symantec betont, es gehe nur um frischen Wind für neues Wachstum.

Cloud-Services, Viren-Scanner und Backup-Dienste: Symantec ist auf IT-Sicherheit spezialisiert. Screenshot

Cloud-Services, Viren-Scanner und Backup-Dienste: Symantec ist auf IT-Sicherheit spezialisiert.

Mountain ViewNach nicht einmal zwei Jahren muss der Chef des IT-Sicherheitsspezialisten Symantec gehen. Steve Bennett sei mit sofortiger Wirkung entlassen worden, teilte der Hersteller der Norton-Antivirenprogramme am Donnerstag mit.

Der plötzliche Abgang erfolgt vor dem Hintergrund eines schrumpfenden Geschäfts. Es habe aber keinen konkreten Anlass wie etwa Unregelmäßigkeiten gegeben, betonte Symantec. Die Anleger reagierten verunsichert. Die Aktie fiel nachbörslich um 6 Prozent.

Bennett war erst im Juli 2012 Symantec-Chef geworden. Er setzte stark auf Stellenabbau und andere Sparmaßnahmen. Die Veränderungen hätten die Basis für die Zukunft gestärkt, jetzt sei aber ein Chef für Innovationen und mehr Wachstum gefragt, betonte der Konzern.

Die schlechtesten Passwörter 2013

Diverse Ziffernfolgen

Das häufigste Passwort ist „123456“, auf Platz 3 steht „12345678“, auf Platz 9 „123456789“: Ziffernfolgen sind beliebt. Auch „123123“ taucht in der Liste auf.
Quelle: Splashdata. Das US-Unternehmen hat gehackte und im Internet veröffentlichte Nuzterkonten analyisert.

Eine Ziffer mal sechs

Noch einfacher machen es sich Nutzer mit Passwörtern wie „111111“ (Platz 7) und „000000“ (Platz 25). Beide dürften Cyberkriminelle auf dem Zettel haben.

Problem erkannt

Etlichen Nutzern ist das Problem offenbar klar: Auf Platz 24 steht das Passwort „trustno1“, deutsch: Vertraue niemandem. Sicher ist es indes nicht.

Liebesgrüße im Browser

Unsicher, aber zumindest romantisch sind Passwörter wie „iloveyou“ (Platz 9) und „princess“ (Platz 22) – sofern sie sich auf den Partner beziehen.

Affe im Schatten

Warum die Begriffe als Passwörter beliebt sind, ist zwar unklar. Dennoch: „shadow“, deutsch: Schatten, und „monkey“, deutsche: Affe, stehen auf den Plätzen 18 und 17.

Firmenname als Hilfe

In der diesjährigen Auswertung ergibt sich eine Besonderheit: Da 38 Millionen Passwörter von Adobe-Kunden eingeflossen sind, tauchen sowohl der Firmenname als auch Produkte des Unternehmens auf, etwa in „adobe 123“ (Platz 10) und „photoshop“ (Platz 15).

Auch der Finanzchef hatte jüngst gewechselt. Diesen Posten bekleidet nun der deutsche Manager Thomas Seifert, der zuvor unter anderem bei den Chipherstellern AMD und Qimonda die Zahlen im Blick hatte.

Für das Amt des Konzernchefs gibt es noch keinen festen Nachfolger. Den Posten übernimmt übergangsweise der Software-Manager Michael Brown, der seit neun Jahren im Symantec-Verwaltungsrat sitzt. Die Suche nach einem neuen ständigen Chef solle umgehend beginnen, teilte die Firma aus dem kalifornischen Mountain View mit.

Von

dpa

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