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24.05.2013

14:01 Uhr

Japanischer Elektronik-Konzern

Bieterkampf um Panasonics Gesundheitssparte

Seitdem Panasonic im März die Suche nach einem Partner für die Gesundheitssparte begann, zeichnet sich ein harter Bieterkampf ab. Konkurrenten und Finanzinvestoren bleibt bis Montag Zeit, ihr Interesse anzumelden.

Um Panasonics Gesundheitssparte zeichnet sich ein harter Bieterkampf ab. AFP

Um Panasonics Gesundheitssparte zeichnet sich ein harter Bieterkampf ab.

TokioUm die Gesundheitssparte des angeschlagenen japanischen Elektronik-Konzerns Panasonic zeichnet sich ein harter Bieterkampf ab. Es werde damit gerechnet, dass mehrere Konkurrenten wie etwa der heimische Rivale Toshiba sowie zehn Beteiligungsfirmen ihr Interesse anmeldeten und in einer ersten Runde Offerten vorlegten, verlautete am Freitag aus Finanzkreisen. Dazu zählten Finanzinvestoren wie KKR, Bain Capital, Carlyle, TPG und CVC. Panasonic habe eine Frist bis Montag gesetzt. Vorstandschef Kazuhiro Tsuga hatte im März die Suche nach einem Partner für die Sparte angekündigt und will mit einem Anteilsverkauf rund 800 Millionen Euro erlösen.

Der Konzern steckt gerade rund zwei Milliarden Euro in seinen Umbau. Dazu will er sich unter anderem weiter von dem defizitären Geschäft mit Flachbildschirmen trennen und sich mehr auf profitablere Sparten wie die Zulieferung für die Auto-Industrie konzentrieren.

Panasonic ist mit seinen mehr als 300.000 Mitarbeitern Japans größter privatwirtschaftlicher Arbeitgeber. In den vergangenen zwei Jahren waren bereits rund 40.000 Stellen gestrichen worden. Die Gesundheitssparte erwirtschaftete im Ende März abgelaufenen Geschäftsjahr bei einem Umsatz von rund einer Milliarde Euro einen Gewinn von 66 Millionen Euro.

Von

rtr

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