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26.01.2005

15:51 Uhr

Jenoptik will sich stärker auf den asiatischen Markt konzentrieren

Jenoptik baut Konzern weiter um

Das ostdeutsche Technologieunternehmen Jenoptik hat die Mehrheit an seiner Gebäudetechnik-Sparte M+W Zander abgegeben und treibt den Konzernumbau damit weiter voran.

HB BERLIN. 41 Prozent der M+W Zander Gebäudetechnik GmbH übernehme das Management, teilte Jenoptik am Mittwoch in Jena mit. Weitere 10 Prozent gingen an die Beteiligungsgesellschaft Temco. Die übrigen 49 Prozent blieben bei der M+W Zander Holding, an der Jenoptik selbst wiederum mit rund 73 Prozent die Mehrheit hält.

Die Gebäudetechnik-Sparte erzielte mit 1 800 Mitarbeitern nach Jenoptik-Angaben im vergangenen Jahr rund 550 Millionen Euro Umsatz. Dies entspricht ungefähr einem Viertel des Konzernumsatzes. Die Sparte, die vor allem in Deutschland und Europa aktiv ist, konnte aber die Gewinnziele des Konzerns zuletzt nicht mehr erfüllen. M+W Zander Gebäudetechnik baut und betreibt Anlagen zur Wärme- und Kältetechnik. Zudem fertigt die Firma Klima- und Lüftungsanlagen.

Jenoptik will sich stärker auf den asiatischen Markt konzentrieren und hat in Singapur auch eine eigenständige Gesellschaft gegründet, in der der Bau von Reinraumanlagen für die Fertigung von Computer-Chips, aber auch Flachbildschirmen gebündelt wurde. In Zukunft will Jenoptik aber vor allem auf seine gewinnträchtigere Sparte Photonics setzen, die sich auf den Bau von Lasern und anderen optischen Geräten spezialisiert.

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