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19.01.2015

21:28 Uhr

Kabel Deutschland

Aktionäre treffen sich zu Bewertungs-Streitfall

Die Hedgefonds-Gesellschaft Elliott erreicht im Streit um die Bewertung von Kabel Deutschland einen Etappensieg: Voraussichtlich am 20. März werden sich die Aktionäre zu einer außerordentlichen Hauptversammlung treffen.

Laut Hedgefonds-Gesellschaft Elliott wurde Kabel Deutschland bei der milliardenschweren Übernahme durch den britischen Mobilfunk- und Internetkonzern Vodafone zu niedrig bewertet. dpa

Laut Hedgefonds-Gesellschaft Elliott wurde Kabel Deutschland bei der milliardenschweren Übernahme durch den britischen Mobilfunk- und Internetkonzern Vodafone zu niedrig bewertet.

BerlinDer Streit über die Bewertung von Kabel Deutschland wird Thema einer außerordentlichen Hauptversammlung. Die Veranstaltung werde voraussichtlich am 20. März in München stattfinden, teilte der im MDax notierte Kabelnetzbetreiber am Montag mit. Einzelheiten würden in Kürze bekanntgegeben.

Hintergrund ist ein Streit mit dem Minderheitsaktionär Elliott. Die Hedgefonds-Gesellschaft ist der Ansicht, dass Kabel Deutschland bei der 10,7 Milliarden Euro schweren Übernahme durch den britischen Mobilfunk- und Internetkonzern Vodafone zu niedrig bewertet wurde.

Vodafone zahlte im Herbst 2013 84,53 Euro je Aktie. Ein Sonderprüfer hielt hingegen basierend auf den Schätzungen von Investmentbanken einen Wert von 104 Euro für angemessen. Elliott bezifferte den Wert zuletzt auf 225 Euro bis 275 Euro je Titel.

Vodafone kontrolliert inzwischen rund 76 Prozent der Kabel-Deutschland-Aktien. Von den restlichen Titeln sicherte sich Elliott gut 13 Prozent.

Von

rtr

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