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14.07.2017

23:40 Uhr

Kampf um den Mobilfunkmarkt

Steigt Warren Buffett bei Sprint ein?

Im US-Mobilfunkmarkt ist offenbar Bewegung. Insidern zufolge prüfen die Gesellschaften Berkshire Hathaway sowie Liberty Media Investitionen von zehn bis 20 Milliarden Dollar beim US-Mobilfunkanbieter Sprint.

Starinvestor Warren Buffett: Wird er jetzt in den Mobilfunkanbieter Sprint investieren? dpa

Warren Buffett

Starinvestor Warren Buffett: Wird er jetzt in den Mobilfunkanbieter Sprint investieren?

BangaloreIm US-Mobilfunkmarkt ist offenbar Bewegung. Insidern zufolge prüfen die Gesellschaften Berkshire Hathaway von US-Starinvestor Warren Buffett sowie Liberty Media von US-Medienmogul John Malone Investitionen von zehn bis 20 Milliarden Dollar bei dem viertgrößten US-Mobilfunkanbieter Sprint. Buffett und Malone hätten sich unabhängig voneinander diese Woche mit dem Chef der japanischen Softbank, der Eigentümerin von Sprint, getroffen, sagten mehrere mit dem Vorgang vertraute Personen am Freitag. Zuvor hatte das „Wall Street Journal“ darüber berichtet. Sprint, Berkshire Hathaway und Liberty Media waren für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.

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Deutsche Telekom kassiert Rückschlag in den USA

Schwerer Rückschlag für die US-Tochter der Deutschen Telekom: Medienberichten zufolge hat Sprint Exklusivverhandlungen mit zwei Kabelanbietern gestartet. Die Fusionsgespräche mit T-Mobile US liegen auf Eis.

Vergangenen Monat war bekanntgeworden, dass die Deutsche-Telekom-Tochter T-Mobile US bei ihren Fusionsbemühungen in den USA vorerst ausgebremst wurde. Die Fusionsgespräche mit Sprint wurden zunächst auf Eis gelegt, weil Sprint mit den Kabelfirmen Charter Communications, die zum Konglomerat von Malone gehört, sowie Comcast in exklusive Verhandlungen eingetreten sei. Das Interesse von Comcast-Chef Brian Roberts an einem Engagement bei Sprint sei aber eher mau, sagten Insider. Malone hatte im Januar die Idee aufgebracht, dass sich größere Kabelfirmen zusammen tun könnten und ein Mobilfunkunternehmen kaufen könnten. Bislang sind Zusammenschlüsse in der hart umkämpften US-Mobilfunkbranche oft an Kartellbedenken gescheitert.

Von

rtr

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