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14.01.2009

16:38 Uhr

Kapitalerhöhung

Premiere: 38 Millionen Euro frisches Kapital

Der Abo-Sender Premiere hat sich durch eine Kapitalerhöhung Luft verschafft. Die erste von zwei geplanten Kapitalerhöhungen habe einen Erlös von 38,4 Millionen Euro eingebracht, berichtete Premiere am Mittwoch. Auf Dauer helfen dem Sender aber nur mehr Kunden.

Premiere - vor allem Fußball-Fans beliebt. Foto: ap ap

Premiere - vor allem Fußball-Fans beliebt. Foto: ap

HB MÜNCHEN. Zusammen mit einem kurzfristigen Banken-Darlehen fließen Premiere in diesem Monat 50 Millionen Euro zu. Mit dem Geld will der Abo-Sender seinen kurzfristigen Kapitalbedarf bis zum Abschluss der zweiten Kapitalerhöhung decken, die noch im ersten Halbjahr geplant ist.

Im Dezember war der Abo-Sender haarscharf an der Pleite vorbeigeschrammt und hatte sich einen Tag vor Weihnachten mit Banken und dem Großaktionär Rupert Murdoch auf eine neue Finanzierung geeinigt. Um langfristig zu überleben, braucht der Sender vor allem neue Kunden.

Die Gewinnschwelle würde der Konzern nach früheren Angaben von Premiere-Chef Mark Williams mit 3 bis 3,4 Millionen Kunden erreichen. Ende September waren es 2,4 Millionen Kunden, nachdem Williams bei seinem Antritt als neuer Chef im Oktober alle Karteileichen rausgeworfen und den Bestand damit um fast eine Million verringert hatte.

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