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14.08.2012

11:28 Uhr

Kartendienst

Google kauft sich Reisebuch-Anbieter

Offenbar möchte Google seinen Kartendienst aufwerten. Nach einem Anbieter für Restaurantführer hat der Internetkonzern jetzt einen Reisebuch-Spezialisten gekauft. Verbraucherschützer protestieren.

Mit seinem Kartendienst möchte google eine Bewertung für „jeden relevanten Ort auf der Welt“ anbieten Reuters

Mit seinem Kartendienst möchte google eine Bewertung für „jeden relevanten Ort auf der Welt“ anbieten

Mountain ViewGoogle kauft sich Anbieter von Reise-Ratgebern zusammen: Auf die Zagat-Restaurantführer folgt nun der Reisebuch-Spezialist Frommer's. Der Kaufpreis liegt nach Informationen der „New York Times“ bei 23 Millionen Dollar. Der Internet-Konzern kann solche Inhalte in seinem Kartendienst oder bei lokalen Suchanzeigen gebrauchen. Auch für den Dienst Google Now, bei dem Antworten auf Suchfragen sofort eingeblendet werden, benötigt der Internet-Konzern eigene Inhalte.

Google gibt das Ziel aus, eine Bewertung für „jeden relevanten Ort auf der Welt“ anbieten zu können. Das Unternehmen lag zuvor im Streit unter anderem mit der Plattform Yelp, weil ihre von Nutzern erstellten Rezensionen zu Restaurants oder Hotels in die Google-Diensten auftauchten. Zagat ließ sich Google im vergangenen Jahr 151 Millionen Dollar kosten.

Eine Organisation von US-Verbraucherschützern forderte die Regulierer auf, die Übernahme von Frommer's zu untersagen. Google komme dadurch in einen Interessenkonflikt als Anbieter von Suchmaschinen-Diensten und Inhalten gleichzeitig, argumentierte die Gruppe Consumer Watchdog.

Von

dpa

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