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25.07.2011

10:40 Uhr

Kinokassen

Captain America schlägt Harry Potter

Captain America hat Harry Potter auf Platz 2 der Kino-Kassenschlager in den USA und Kanada verwiesen. Der Film spielte am ersten Wochenende 65,8 Millionen Dollar ein, der Zauberlehrling schaffte es nur auf 48,1.

Eine Filmszene aus "Captain America: The First Avenger": Der muskulöse Superheld hat dem Zauberlehrling Harry Potter an den Kinokassen den Rang abgelaufen. Quelle: dapd

Eine Filmszene aus "Captain America: The First Avenger": Der muskulöse Superheld hat dem Zauberlehrling Harry Potter an den Kinokassen den Rang abgelaufen.

New York„Harry Potter“ mag vor einer Woche einen Rekord erzielt haben, an diesem Wochenende war er an den nordamerikanischen Kinokassen nur noch zweiter. „Captain America - The First Avenger“ heißt der neue Spitzenreiter in den USA und Kanada. Der vierte und letzte Superheldenfilm des Sommers spielte an seinem ersten Wochenende nach Angaben der „Los Angeles Times“ 65,8 Millionen Dollar (46 Millionen Euro) ein. 

Der Zauberlehrling lag mit 48,1 Millionen Dollar deutlich dahinter. Allerdings hatte der achte und letzte Film der Reihe - „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Teil II“ - zum Start am Wochenende zuvor 168,6 Millionen eingespielt. Das ist das Zweieinhalbfache des Superhelden und Rekord an den Kinokassen. 

„Captain America“ ist ein untauglicher Soldat, der sich im Jahr 1942 auf ein geheimes Projekt des Heeres einlässt. Als Produkt des „Rebirth“ („Wiedergeburt“)-Programms wird aus ihm ein Superheld mit Maske und Schild, der zur Allzweckwaffe wird. 

Widersacher von Chris Evans, der schon zweimal in „Fantastic Four“ einen Comic-Helden spielte, ist Hugo Weaving („Matrix“, „Der Herr der Ringe“) als Johann Schmidt, genannt „The Red Skull“. „The Brown Skull“ wäre vielleicht passender, denn dieser Schmidt ist im Film Adolf Hitlers rechte Hand. Wer zuletzt gewinnt, muss vielleicht nicht unbedingt erwähnt werden. 

„Harry Potter“ verlor drei Viertel seiner Zuschauer in Nordamerika, spielte aber immer noch dreimal soviel ein wie der dritte Platz, „Freunde mit gewissen Vorzügen“. Die romantische Komödie mit Mila Kunis und Justin Timberlake schaffte trotz umfangreicher Werbung gerade einmal 18,5 Millionen Dollar. Allerdings kostete der Film mit 35 Millionen Dollar auch nur einen Bruchteil der beiden Spektakel auf den ersten Plätzen. 

„Transformers 3“ rutschte bei so starker Konkurrenz auf Platz vier ab. Am vierten Wochenende reichte es für Shia LaBeouf und seine Actionspielzeuge noch für zwölf Millionen. Ganz knapp dahinter mit 11,7 Millionen: die Komödie „Kill the Boss“ von Regisseur Seth Gordon. Der schwarzhumorige Film mit Kevin Spacey, Jennifer Aniston, Colin Farrell und Jason Bateman über böse Vorgesetzte läuft Anfang September in Deutschland an. 

Nur noch enttäuschende 8,7 Millionen an seinem dritten Wochenende spielte „Der Zoowärter“ mit „King of Queens“ Kevin James ein. Immerhin: Die Produktionskosten von 70 Millionen dürfte er inzwischen reingeholt haben.

Von

dpa

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