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17.08.2011

09:19 Uhr

Klage vor Gericht

Facebook will Kläger Betrug nachweisen

Der Streit geht in die nächste Runde: Ein Holzhändler behauptet, Mitgründer von Facebook zu sein - Zuckerbergs Anwälte wollen ihm Betrug nachweisen, und glauben, den entscheidenden Beweis gefunden zu haben.

Muss sich immer wieder gegen Klagen wehren: Facebook-Gründer Mark Zuckerberg. Quelle: dapd

Muss sich immer wieder gegen Klagen wehren: Facebook-Gründer Mark Zuckerberg.

New YorkIm Streit mit einem ehemaligen Geschäftspartner, der Anspruch auf die Hälfte an Facebook erhebt, glauben Anwälte von Firmengründer Mark Zuckerberg, den entscheidenden Beweis gefunden zu haben. Bei der Untersuchung eines Computers des ehemaligen Holzpellets-Händlers Paul Ceglia sei dessen Original-Vertrag mit Zuckerberg aus dem Jahr 2004 entdeckt worden, erklärten die Facebook-Vertreter in einem am Dienstag veröffentlichten Gerichtsdokument. Der Name Facebook tauche dort im Gegensatz zu den von Ceglia vorgelegten Kopien nicht auf.

Ceglia behauptet, mit Zuckerberg einen Online-Dienst mit dem Namen thefacebook.com oder „Face Book“ geplant zu haben. Zuckerberg habe Ceglia jedoch schließlich ausgebootet und Facebook allein auf die Beine gestellt. Allerdings habe der Vertrag ihm das Anrecht auf die Hälfte an dem geplanten Online-Netzwerk gegeben, das er jetzt geltend machen wolle. Ceglia untermauerte seine Version der Geschichte zusätzlich zur vorgelegten Kopie eines Vertrages mit mehreren E-Mails. Facebook bezeichnete das alles bereits als Fälschung.

Mit dem nun auf der Computer-Festplatte gefundenen Original-Vertrag glaubt Facebook, den Fälschungs-Vorwurf beweisen zu können. Als einziges Unternehmen werde dort die Firma StreetFax erwähnt, für die Zuckerberg Programmierer-Arbeiten ausführen sollte, heißt es in dem Gerichtsdokument. StreetFax sollte eine Website mit Fotos von Straßenkreuzungen für Versicherungen werden.

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