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21.03.2011

10:12 Uhr

Kommentar

Telekom schrumpft sich gesund

VonSandra Louven

Die Deutsche Telekom schrumpft sich gesund - so lässt sich der Befreiungsschlag in den USA am ehesten beschreiben. Sie legt ihr Augenmerk wieder auf die Rendite, gibt aber auch einen Anspruch auf. Ein Kommentar.

Sandra Louven ist Handelsblatt-Redakteurin im Ressort Unternehmen&Märkte. Quelle: Pablo Castagnola

Sandra Louven ist Handelsblatt-Redakteurin im Ressort Unternehmen&Märkte.

Falls die Behörden den Deal genehmigen, verliert die Telekom 16,1 Milliarden Umsatz, den sie 2010 in den USA erzielt hat. Die fünf Wachstumsfelder, die Obermann im vergangenen Frühjahr definiert hat, sollen aber gerade einmal 15 Milliarden Umsatz neu dazu bringen - und zwar bis zum Jahr 2015. Zukäufe in schnell wachsenden Schwellenländern, wo fast alle anderen großen Telekomkonzerne ihr Wachstum sichern, plant die Telekom auch nach dem Verkauf ihrer US-Tochter nicht.

Nun wollen Unternehmen an sich wachsen statt schrumpfen. Für die Telekom ist es dennoch die richtige Entscheidung. Der Konzern hat sich in der Vergangenheit durch Übernahmen Umsatz dazu gekauft, aber dabei die Rendite außer Acht gelassen. Das führte dazu, dass die USA die Kapitalkosten nicht verdient haben, die Umsatzrendite lag unter dem Durchschnitt des Gesamtkonzerns. In dem Fall von T-Mobile USA gilt deshalb: Weniger ist mehr, auch wenn die Telekom damit zu einem regionalen und nur in Europa tätigen Konzern wird.

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