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03.10.2011

14:07 Uhr

Kommunikationsbranche

Telekom Austria fürchtet feindliche Übernahme

Die Telekom Austria wappnet sich laut Medienberichten für eine mögliche feindliche Übernahme. Noch sind die Informationen rein spekulativ - seit Monaten halten sich Gerüchte über entsprechende Pläne.

Handykundin vor Telekom-Austria-Werbung: Seit Monaten halten sich Gerüchte über eine mögliche feindliche Übernahme. Reuters

Handykundin vor Telekom-Austria-Werbung: Seit Monaten halten sich Gerüchte über eine mögliche feindliche Übernahme.

WienDie Telekom Austria hat einem Zeitungsbericht zufolge Angst, zum Übernahmeziel zu werden. Der ägyptische Telekom-Milliardär Naguib Sawiris sei an dem Unternehmen interessiert und könnte über den österreichischen Investor Ronny Pecik eine feindliche Übernahmen anstreben, berichtete das „Wirtschaftsblatt“ unter Berufung auf Insider.

„Die Telekom hat die Angst vor einer feindlichen Übernahme.“ Daher habe die Telekom Austria die Investmentbank Merrill Lynch mit der Ausarbeitung einer Verteidigungsstrategie beauftragt. Weder Telekom Austria noch die ägyptische Orascom Telecom waren zunächst für eine Stellungnahme zu erreichen. Sawiris ist der Gründer des ägyptischen Telekomkonzerns Orascom. Auch Pecik war nicht erreichbar, hat aber laut „Wirtschaftsblatt“ den Bericht zurückgewiesen.

Um eine feindliche Übernahme abzuwehren, könnte die Telekom dem Blatt zufolge ihr Aktienrückkaufprogramm ausweiten, oder einen „weißen Ritter“ suchen - ein freundlich gesonnener Investor, der sich in das Unternehmen einkauft, um eine vom Management nicht gewollte Übernahme zu verhindern. Solche Investoren könnten dem Blatt zufolge die spanische Telefonica , die russische VimpelCom, die norwegische Telenor oder die türkische Turkcell sein.

Seit Monaten halten sich Gerüchte, dass eine Gruppe um Sawiris und Pecik versucht, ein größeres Paket an Telekom-Austria-Aktien aufzubauen. Die Telekom hatte zuletzt erklärt, keine Meldung über das Überschreiten von Stimmrechtsschwellen erhalten zu haben.

 

Von

rtr

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