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28.06.2011

11:07 Uhr

Komplettübernahme

US-Finanzinvestor will alle Versatel-Anteile

Bislang halten Kleinaktionäre noch 2,3 Prozent an Versatel - doch KKR will das Unternehmen von der Börse nehmen und bezahlt 6,87 Euro pro Aktie.

Der Schriftzug von Versatel an der Zentrale in Düsseldorf. Quelle: dpa

Der Schriftzug von Versatel an der Zentrale in Düsseldorf.

FrankfurtDer US-Finanzinvestor KKR will in den nächsten Wochen die restlichen Anteile an der Telekommunikationsfirma Versatel kaufen. Die verbliebenen Versatel-Kleinaktionäre, die noch 2,3 Prozent am Unternehmen halten, können ihre Anteile bis zum 26. Juli an die Beteiligungsgesellschaft verkaufen, teilte KKR am Dienstag mit.

Pro Titel legt KKR 6,87 Euro auf den Tisch. Danach soll Versatel vom Börsenzettel verschwinden. Die Amerikaner sicherten sich im Mai für 240 Millionen Euro 97 Prozent an dem chronisch defizitären Düsseldorfer Unternehmen.

Unter der Ägide von KKR soll Versatel weiter zum Telekom- und IT-Dienstleister für große und kleine Firmen umgebaut werden. Dafür wolle die Beteiligungsfirma mit dem bisherigen Versatel-Großaktionär United Internet zusammenarbeiten.

Versatel betreibt das zweitgrößte Glasfasernetz nach der Deutschen Telekom. Richtig Fuß fassen konnte das Unternehmen aber nicht - seit Mitte des vergangenen Jahrzehnts wurden nur Verluste eingefahren. Der Wettbewerb in Deutschland ist hart, die Preise sind stets unter Druck. Derzeit läuft bereits das zweite Sanierungsprogramm, bei dem 370 Stellen abgebaut werden sollen.

Von

rtr

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