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27.01.2005

09:12 Uhr

Kosten wurden um acht Prozent gesenkt

Pro Sieben Sat 1 verfehlt die eigenen Ziele

Der größte deutsche TV-Konzern Pro Sieben Sat 1 hat im vergangenen Jahr seinen operativen Gewinn zwar kräftig gesteigert, die eigenen Gewinnziele aber verfehlt.

Foto: dpa

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HB MÜNCHEN. Nach vorläufigen Zahlen werde für 2004 ein operatives Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) von 321 Millionen Euro nach 189 Millionen Euro im Vorjahr erwartet, teilte das Unternehmen am Donnerstag in München mit. Noch im November war der Konzern von einem Ebitda von 330 Millionen Euro ausgegangen. Der Umsatz wuchs im vergangenen Jahr um 1,5 Prozent auf 1,835 Milliarden Euro.

Pro Sieben Sat 1 sprach von einem sehr erfolgreichen Geschäftsjahr 2004. Trotz einer Abschwächung des Werbemarktes in der zweiten Jahreshälfte seien Ergebnis und Profitabilität deutlich verbessert worden. Die operative Rendite habe sich auf 17,5 Prozent nach 10,5 Prozent im Vorjahr verbessert. Aus den vorläufigen Zahlen für das Gesamtjahr ergibt sich rechnerisch für das vierte Quartal ein operativer Gewinn von knapp 112 Millionen Euro.

Die Gewinnsteigerung im vergangenen Jahr begründete Pro Sieben Sat 1 mit höheren Umsätzen und Leistungen der Sender der Gruppe sowie mit Kosteneinsparungen. Die Sender Sat 1, Pro Sieben, Kabel 1 und N24 hätten ihren gemeinsamen Marktanteil bei der von Pro Sieben betrachteten werberelevanten Zuschauergruppe zwischen 14 und 49 Jahren um 0,5 Prozentpunkte auf 29,4 Prozent ausgeweitet. Die Gesamtkosten seien um acht Prozent gesunken, die Kosteneinsparungen lägen über dem geplanten Wert von 130 Millionen Euro.

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