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12.11.2015

10:01 Uhr

Lenovo

Computerhersteller rutscht in die roten Zahlen

Den weltgrößten Computer-Hersteller Lenovo belastet der größte Verlust, den das Unternehmen jemals in einem Quartal verzeichnet hat. Schuld sind zwei Milliarden-Übernahmen.

Lenovo kaufte den Handy-Hersteller Motorola von Google und übernahm die Kleinserver-Sparte von IBM. AFP

Lenovo

Lenovo kaufte den Handy-Hersteller Motorola von Google und übernahm die Kleinserver-Sparte von IBM.

HongkongDer weltgrößte Computer-Hersteller Lenovo ist im abgelaufenen Quartal tief in die roten Zahlen gerutscht. Negativ zu Buche schlugen Kosten für Übernahmen und Umstrukturierungen, wie das chinesische Unternehmen am Donnerstag in Hongkong mitteilte. Den Nettoverlust im zweiten Geschäftsquartal bezifferte Lenovo mit 714 Millionen Dollar (rund 663 Millionen Euro) nach einem Gewinn von 262 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum. Es war der größte Verlust, den das Unternehmen jemals in einem Quartal verzeichnete. Er fiel jedoch geringer aus als von Analysten erwartet. Sie hatten im Schnitt mit knapp 788 Millionen Dollar gerechnet.

Lenovo hat im vergangenen Jahr zwei Milliarden-Übernahmen gestemmt. Der Konzern kaufte für fast drei Milliarden Dollar den Handy-Hersteller Motorola von Google und übernahm die Kleinserver-Sparte von IBM.

Von

rtr

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