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28.01.2015

10:31 Uhr

LG Display und SK Hynix

Apple-Zulieferer glänzen dank iPhone-Boom

Von den Rekordverkäufen des iPhone profitieren auch die asiatischen Zulieferer von Apple enorm. Bildschirm-Hersteller LG Display fuhr gar den höchsten Quartalsgewinn seit fast vier Jahren ein.

Vom Verkaufserfolg der Apple-Smartphones profitieren auch die Zulieferer. AFP

Vom Verkaufserfolg der Apple-Smartphones profitieren auch die Zulieferer.

SeoulDie beiden südkoreanischen Firmen LG Display und SK Hynix profitieren von den iPhone-Rekordverkäufen aus dem Hause Apple. Der Display-Hersteller LG fuhr den höchsten Quartalsgewinn seit fast vier Jahren ein. Wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte, summierte sich das operative Ergebnis von Oktober bis Dezember 2014 auf umgerechnet gut 510 Millionen Euro, mehr als doppelt so viel wie im Vorjahreszeitraum.

Der Hersteller von LCD-Bildschirmen verzeichnete vor allem eine starke Nachfrage von Apple und mehreren TV-Herstellern. Analysten erwarten auch für dieses Jahr deutlich steigende Gewinne, weil hochwertige Fernseher derzeit häufig verkauft werden und Apple plant, im Frühjahr eine neuartige Computer-Uhr auf den Markt zu bringen.

Die Evolution des iPhone

iPhone - die erste Generation

Mit seinem leicht bedienbaren Touchscreen revolutionierte das iPhone die Handybranche. Dabei waren die technischen Daten der ersten Generation noch recht bescheiden: Der Prozessor leistete nur 667 Megahertz, der Arbeitsspeicher war nur 128 Megabyte groß. Den Datenfunk UMTS unterstützte die erste Generation nicht. Trotzdem wurde das Gerät ein riesiger Erfolg.

iPhone 3G

Das zweite Gerät der iPhone-Reihe, vorgestellt im Juni 2008, brachte einige wesentliche Änderungen. Zum einen überarbeitete Apple das Design gründlich. Zum anderen unterstützte das Gerät den Datenfunk UMTS sowie den Datenturbo HSDPA.

iPhone 3GS

Ein Jahr später stellte Apple das iPhone 3GS vor. Am Design änderte sich nichts, allerdings stattete der Hersteller das Gerät mit einem besseren Prozessor und einem größeren Speicher aus. Das suggeriert auch der Name: Das S steht für „Speed“. Zudem war eine Kamera mit 3 Megapixel Auflösung an Bord.

iPhone 4

Mit der vierten Generation, präsentiert im Juni 2010, wagte Apple wieder ein neues Design: Das Gehäuse war kantiger und aus Edelstahl. Zudem verbaute der Hersteller ein Display mit höherer Auflösung. Auch der Prozessor war leistungsfähiger als beim Vorgänger. Der Ansturm auf das Gerät war gewaltig.

iPhone 4S

Äußerlich unterschied sich das iPhone 4S kaum von seinem Vorgänger, das Design blieb weitgehend gleich. Schlagzeilen machte vor allem der persönliche sprachgesteuerte Assistent Siri, der zunächst nur auf dem 4S lief, später aber auch auf anderen iPhone-Modellen. Siri kann Fragen beantworten oder Kommandos ausführen. Die Kamera des iPhone 4S hatte eine Auflösung von 8 Megapixel.

iPhone 5

Das sechste und aktuelle Gerät der Reihe heißt iPhone 5. Es ist etwas länger, aber gleichzeitig dünner als das Vorgängermodell – dadurch ergibt sich ein neues Seitenverhältnis von 16:9. Die 8-Megapixel-Kamera kann Aufnahmen in HD anfertigen. Ein neuer Prozessor soll für mehr Tempo sorgen. In die Kritik geriet Apple, weil vor allem an der schwarzen Variante schnell Abnutzungserscheinungen zu sehen waren. Mit dem iPhone 5 führte Apple auch iOS 6 ein, die neue Version des Betriebssystems, die den vielkritisierten Kartendienst Maps enthält.

iPhone 5C und 5S

Das iPhone 5c und das iPhone 5s waren die Modelle sieben und acht. Das 5c ist die etwas günstigere Variante: Weitgehend ausgestattet wie das iPhone 5, hat es aber ein Gehäuse aus buntem Plastik. Das 5s hat unter anderem einen doppelt so schnellen Chip, eine bessere Kamera und einen Fingerabdrucksensor zur Entsperrung des Gerätes.

iPhone 6 und iPhone 6 Plus

Die sichtbarste Neuerung bei der jüngsten iPhone-Generation sind die Maße: iPhone 6 und iPhone 6 Plus sind mit 4,7 bzw. 5,5 Zoll deutlich größer als die Vorgänger. Damit reagiert Apple auf den Boom der Phablets, also der übergroßen Smartphones. Die Geräte unterstützen den Bezahldienst Apple Pay, der über den Nahfunkstandard NFC Daten überträgt.

Auch der Speicherchip-Hersteller SK Hynix konnte seinen operativen Gewinn im abgelaufenen Quartal mehr als verdoppeln und erreichte mit umgerechnet 1,38 Milliarden Euro Rekordniveau. Auch hier wirkte sich die Nachfrage nach dem neuen iPhone positiv aus. Hynix ist weltweit die Nummer zwei bei Speicherchips, die in Smartphones und in gewöhnlichen Computern eingesetzt werden.

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Von

rtr

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