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29.03.2016

15:03 Uhr

Live-Streaming-App Periscope

200 Millionen Videos im ersten Jahr geteilt

Die Streaming-App Periscope ermöglicht Videoübertragungen in Echtzeit. Der Markt ist hart umkämpft: Facebook Live und Meerkat machen dem Twitter-Dienst Konkurrenz. Nun zieht Periscope Bilanz seines ersten Jahres.

Marketing-Erfolge mit Facebook, Twitter, Pinterest und Instagram haben Unternehmen ermutigt, auch Streaming-Apps wie Periscope oder Meerkat auszuprobieren. AP

Interview in Echtzeit auf Periscope

Marketing-Erfolge mit Facebook, Twitter, Pinterest und Instagram haben Unternehmen ermutigt, auch Streaming-Apps wie Periscope oder Meerkat auszuprobieren.

San FranciscoÜber Twitters Live-Streaming-App Periscope wurden im ersten Jahr 200 Millionen Videos gesendet. Das teilte der Kurznachrichtendienst am Dienstag anlässlich des ersten Geburtstags von Periscope (26. März) mit. Periscope ermöglicht per iOS und Android Videoübertragungen in Echtzeit.

Die Zahl der aktuellen Nutzer wollte Twitter nicht kommunizieren. Im August 2015 war die Marke von 10 Millionen Konten überschritten worden. Der Livestreaming-Mark ist derzeit hart umkämpft. Neben Periscope gehören Facebook Live und Meerkat zu den großen Anbietern. Google soll aktuell die App „YouTube Connect“ entwickeln.

Die Rezepte von Buzzfeed und Co

Neue Portale im Netz

Ob Buzzfeed, Upworthy oder heftig.co: Mehrere neue Portale zielen darauf, ihre Texte vor allem über soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter zu verbreiten. Mit klassischem Journalismus haben die Angebote wenig zu tun – sie locker aber viele Leser an. Mit diesen Tricks arbeiten die Macher.

Emotionen
Kuriositäten

Auch Kuriositäten ziehen, etwa „24 Tiere, die Yoga machen“ oder „Er wog 560 Kilogramm: Der schwerste Mann der Welt ist tot“.

Themen aus dem Alltag

Was nicht emotional oder skurril ist, berührt häufig den Alltag der Leser. Kostprobe: „Diese Bilder zeigen eindrucksvoll, wie unterschiedlich 200 Kalorien aussehen können“, nach einem Klick ist eine Galerie mit Lebensmitteln von Äpfeln bis Gummibärchen zu sehen.

Schlagzeilen als Köder

Alle Portale setzen extrem auf klickoptimierte Überschriften. Dahinter verbergen sich indes meist dürre Artikel, in die eine Bildergalerie oder ein Youtube-Video eingebunden ist. Oft sind die Themen nicht aktuell, sondern geistern schon länger durchs Netz.

Reichweite mit Facebook und Co

Die Portale locken viele Leser über soziale Netzwerke auf ihre Artikel – je häufiger ein Link geteilt wird, desto besser. Dementsprechend sind die Überschriften darauf getrimmt, dass die Nutzer sie gerne weiterverbreiten.

Quelle: wiwo.de

Twitter hatte Periscope, dessen Dienst damals noch nicht öffentlich zugänglich war, Anfang letzten Jahres übernommen. Medienberichten zufolge kostete der Deal rund 100 Millionen Dollar. Die App ging dann am 26. März 2015 an den Start.

Von

dpa

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