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04.09.2015

14:51 Uhr

„MagentaMobil Start“

Telekom stellt Kindertarif auf IFA vor

Die Telekom gestaltet ihre Mobilfunk-Tarife um. Neu- und Bestandskunden sollen künftig bei gleichbleibenden Preisen mehr Geschwindigkeit im LTE-Netz bekommen. Für Kinder gibt es nun ein spezielles Angebot.

Am Donnerstag hatte bereits Vodafone angekündigt, dass Nutzer der Red-Tarife künftig mit der maximal verfügbaren Geschwindigkeit unterwegs sein können. Nun zieht die Telekom nach. Reuters

Telekom auf der IFA

Am Donnerstag hatte bereits Vodafone angekündigt, dass Nutzer der Red-Tarife künftig mit der maximal verfügbaren Geschwindigkeit unterwegs sein können. Nun zieht die Telekom nach.

BerlinDie Deutsche Telekom hat auf der IFA in Berlin ein spezielles Mobil-Angebot für Kinder angekündigt. Der Tarif „MagentaMobil Start“ ist als Einstiegstarif ohne Vertragsbindung gedacht. Die Karte lässt sich wahlweise über die Rechnung des Hauptnutzers oder per Prepaid-Zahlung aufladen und kostet 2,95 Euro im Monat. Auch ohne Guthaben sollen die Kinder über das Handy für alle Fälle eine Festnetznummer anwählen können. Den Tarif gibt es mit SMS-Flatrate und alternativ mit 100 und 200 Megabyte Datenvolumen, so dass er mit den Kindern mitwachsen könne, teilte die Telekom am Freitag mit. Eltern sollen auch flexibel bestimmen können, welche Inhalte für ihr Kind freigeschaltet werden.

Zudem gestaltet die Telekom ihre Mobilfunk-Tarife um. Neu- und Bestandskunden sollen künftig bei gleichbleibenden Preisen mehr Geschwindigkeit im LTE-Netz bekommen. Das Tempo im Tarif MagentaMobil S wird bei gleichem Datenvolumen von 25 auf 150 Megabit pro Sekunde aufgestockt, der M-Tarif bietet nun 2 Gigabyte Volumen mit einer Geschwindigkeit von 15 Mbit/s (zuvor 50 Mbit/s). Der Tarif MagentaMobil L bietet statt 3 nun 4 Gigabyte Datenvolumen mit jeweils maximal verfügbarer LTE-Geschwindigkeit.

Fakten zur Telekom

Spitzenreiter in Europa

Die Deutsche Telekom ist mit einem Jahresumsatz von über 60 Milliarden Euro eines der größten europäische Telekommunikationsunternehmen. Der Konzern beschäftigt rund 220.000 Mitarbeiter. Größte Tochter mit mehr als 22 Milliarden Euro Umsatz ist Telekom Deutschland. Außerdem ist die Deutsche Telekom in 12 weiteren Ländern vertreten.

Ein Erbe der Bundespost

Hervorgegangen ist der Konzern aus der Deutschen Bundespost. Um das Staatsunternehmen wettbewerbsfähig zu machen, wurde es von 1990 an in die Geschäftsbereiche Telekom, Postdienst und Postbank aufgeteilt und schrittweise privatisiert. Seit 1995 ist die Deutsche Telekom eine Aktiengesellschaft.

Ein Global Player ...

Der erste Vorstandsvorsitzende Ron Sommer versuchte, den ehemaligen Staatsbetrieb mit Zukäufen in aller Welt zum „Global Player“ zu machen. Heute ist die Deutsche Telekom in 50 Ländern vertreten und erlöst mehr als die Hälfte ihres Umsatzes im Ausland.

... mit Hoffnung auf die USA

T-Mobile US tat sich gegen die Marktführer AT&T und Verizon lange schwer. Seit dem Zusammenschluss mit dem Wettbewerber MetroPCS und unter der Führung des CEOs John Legere, ist die Kundenzahl wieder deutlich gewachsen, der Umsatz ebenso. Allerdings stehen auch hohe Investitionen an.

AG mit Staatsbeteiligung

Bei mehreren Börsengängen nahm die Telekom Milliarden ein. Dennoch ist der Staat immer noch beteiligt: Die Staatsbank KfW und der Bund halten zusammen 31,7 Prozent der Anteile. Der Anteil der einst hofierten Privatanleger ist auf unter 15 Prozent gefallen, den Rest halten institutionelle Anleger.

Am Donnerstag hatte bereits Vodafone angekündigt, dass Nutzer der Red-Tarife künftig mit der maximal verfügbaren Geschwindigkeit unterwegs sein können. Neukunden und Vertragsverlängerer der Red-Tarife sollen zudem über ein um 33 Prozent vergrößertes Datenvolumen verfügen.

Von

dpa

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