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26.03.2012

11:28 Uhr

Mangelnde Qualität

Verleger DuMont ermahnt die Zeitungsbranche

Der Kölner Verleger DuMont hat die Zeitungsbranche aufgefordert, die Qualität zu steigern. Der publizistische Auftrag dürfe nicht zu kurz kommen, sagte DuMont. Journalisten sollten nicht für ihr Prestige schreiben.

Verleger DuMont mahnt, die Qualität der Zeitungen zu steigern. dpa

Verleger DuMont mahnt, die Qualität der Zeitungen zu steigern.

KölnDer Kölner Verleger Alfred Neven DuMont hat die Branche ermahnt, die Qualität der Zeitungen noch weiter zu steigern. Bei aller nötigen Konzentration auf die Wirtschaftlichkeit dürfe der publizistische Auftrag nicht zu kurz kommen, sagte Neven DuMont, der an diesem Donnerstag (29. März) 85 Jahre alt wird, im Interview mit der Deutschen Presse-Agentur dpa.

„Investiert in die Qualität eurer Blätter! Denn Qualität ist das einzige, was letzten Endes zählt“, riet er den Verlagen. Journalisten sollten immer bedenken, dass sie nicht für ihr Prestige oder für die Kollegen schreiben: „Eigentlich dienen wir im demokratischen Sinne den Bürgern. Um sie möglichst gut zu informieren, ihnen eine möglichst große Meinungsvielfalt zu liefern.“

Alfred Neven DuMont ist Aufsichtsratsvorsitzender des Medienhauses M. DuMont Schauberg, in dem „Kölner Stadt-Anzeiger“, „Kölnische Rundschau“, „Frankfurter Rundschau“, „Berliner Zeitung“, „Mitteldeutsche Zeitung“, „Express“, „Hamburger Morgenpost“ und „Berliner Kurier“ mit einer täglichen Gesamtauflage von mehr als 1,2 Millionen erscheinen.

Von

dpa

Kommentare (1)

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Account gelöscht!

26.03.2012, 12:16 Uhr

„Eigentlich dienen wir im demokratischen Sinne den Bürgern. Um sie möglichst gut zu informieren, ihnen eine möglichst große Meinungsvielfalt zu liefern.“

EIGENTLICH...ich bekomme m.E. nur sachliche und einigermaßen neutrale Infos, wenn ich in den "tiefen des Internets abtauche"! Eine Garantie, ob wahr oder unwahr gibt es dort natürlich auch nicht. Aber vieles in unserer Medienlandschaft wird definitv verschwiegen, gefälscht, gekürzt und entstellt berichtet. Von "Demokratie", gute Information für eine Meinungsvielfalt bemerke ich da gar nichts, sondern nur bewusste Manipulation der Menschen für bestimmte Interessengruppen.

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