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06.02.2014

14:40 Uhr

Marktforscher

PC-Markt in Westeuropa schrumpft weiter

Auf dem PC-Markt kriselt es, doch die Talfahrt könnte ein Ende haben: Während im Schlussquartal weniger PCs abgesetzt wurden, erwarten die Marktforscher von Gartner, dass neue ultramobile Geräte den Markt beleben.

Ein Lenovo Shop in Peking: In Deutschland führt der chinesischen PC-Hersteller weiter die Rangliste mit einem Marktanteil von 17 Prozent an. dpa

Ein Lenovo Shop in Peking: In Deutschland führt der chinesischen PC-Hersteller weiter die Rangliste mit einem Marktanteil von 17 Prozent an.

EghamDas Geschäft mit Personal Computern steht in Westeuropa weiter unter Druck. So sank der Absatz in Deutschland im Schlussquartal 2013 im Jahresvergleich um 5,6 Prozent auf 3,2 Millionen Geräte, wie die Marktforscher von Gartner ermittelten. Damit war die Talfahrt aber bereits gebremst, denn im ersten und dritten Quartal fiel der Rückgang noch zweistellig aus. Neue ultramobile Geräte und das Ende der Unterstützung von Windows XP dürften den Markt beleben, schätzte Analystin Meike Escherich am Donnerstag.

Die Verkäufe an Verbraucher fielen in Deutschland laut Gartner um zehn Prozent und an Unternehmen um ein Prozent. Der Start der neuen Betriebssystem-Version Windows 8.1 in dieser Zeit habe zunächst keinen Einfluss auf den PC-Absatz gehabt, sagte Escherich. Die Verbesserungen an der Microsoft-Software könnten aber für Unternehmenskunden in den kommenden zwölf Monaten durchaus interessant werden.

Mit Hybrid-Rechnern gegen die Krise

PC-Markt im Umbruch

Der Computermarkt ist im Umbruch: Klassische PCs und Notebooks sind immer weniger gefragt, Tablet-Computer und Smartphones boomen. Während vor allem Apple und Samsung vom Boom der mobilen Geräte profitieren, leiden viele andere PC-Hersteller.

So innovativ wie lange nicht

Für die Verbraucher ist die Krise der Computerbranche gar nicht so schlecht: Die Hersteller sind so innovativ wie lange nicht, um die Kunden von ihren Produkten zu überzeugen. Sie probieren derzeit, welche Formate und Funktionen bei den Kunden ankommen.

Touchscreen wird Standard

Lange waren berührungsempfindliche Bildschirme den mobilen Geräten vorenthalten. Doch spätestens mit der Einführung von Windows 8 haben auch immer mehr PCs einen Touchscreen – das neue Betriebssystem von Microsoft ist für die Bedienung mit dem Finger optimiert.

Lauter Hybridwesen

„2 in 1“ oder gar „3 in 1“: Die Hersteller werben mit zahlreichen Hybridwesen. Diverse Notebooks lassen sich mit Schiebe- oder Klappmechanismen zu Tablet-Computern verwandeln, umgekehrt lassen sich viele Flachrechner mit einer Tastatur zu einem passablen Notebook-Ersatz aufrüsten. Zudem gibt es All-in-One-PCs, die sich auch für den Einsatz in der Horizontalen eignen. Die Grenzen verwischen immer mehr.

Microsoft Surface als Vorreiter

Vorreiter der Tablet-Notebook-Hybriden ist Microsoft: Der Software-Hersteller hat mit dem Surface einen eigenen Rechner auf den Markt gebracht, der die Vorzüge der beiden Gerätekategorien vereinen soll. Doch auch etliche andere Hersteller haben ähnliche Geräte im Angebot.

Zwei Betriebssysteme in einem Gehäuse

Für Android gibt es hunderttausende Apps, mit Windows kann man besser arbeiten. Um diese Vorzüge zu vereinen, bringen einige Hersteller Geräte mit beiden Betriebssystemen auf den Markt, etwa Asus mit dem Transformer Book Trio. Allerdings stellt sich angesichts der Preise oft die Frage: Könnte man diese Geräte nicht auch separat kaufen – für weniger Geld?

Trend zum „All in one“

Immer mehr Hersteller setzen auf das Prinzip „All in One“: Ein Computer, bei dem die gesamte Technik in einem schlanken Monitor steckt. Auch hier gibt es viele Mischwesen: Lenovo, Dell und Sony bieten Geräte an, die sich auch als große Tablet-Computer nutzen lassen.

Auch Intel ist im Umbruch

Der Umbruch des PC-Marktes trifft auch Intel: Der Chiphersteller ist die Nummer 1, wenn es um PC-Prozessoren geht, ist bei mobilen Geräten jedoch ein Nischenanbieter. Mit stromsparenden Chips will der Konzern Anschluss finden – in einigen Smartphones und Tablets ist bereits „Intel Inside“.

In Deutschland führt der chinesischen PC-Hersteller Lenovo weiter die Rangliste mit einem Marktanteil von 17 Prozent an, gefolgt von Hewlett-Packard (14,7 Prozent) und Acer (14 Prozent). Während der Lenovo-Absatz um 5,8 Prozent schrumpfte, konnten HP und Acer zulegen. Asus hat mit einem Absatzrückgang von 9,4 Prozent am stärksten Federn gelassen und rangierte zuletzt mit 9,4 Prozent Marktanteil auf dem vierten Platz.

In Westeuropa insgesamt baute HP seine führende Position noch etwas aus und hält nun einen Anteil von 22,1 Prozent. Lenovo folgt auf dem zweiten Platz mit 13,3 Prozent Marktanteil, gefolgt von Acer (12,2 Prozent) und Asus mit 9,9 Prozent.

Von

dpa

Kommentare (1)

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wissensmanufaktur_net

06.02.2014, 16:01 Uhr

"PC-Markt in Westeuropa schrumpft weiter"

Kann eine Gesellschaft ewig wachsen?

Es ist schlicht falsch, davon auszugehen, unbegrenztes Wachstum wäre auf einem begrenzten Planeten möglich!

Warum stehen alle Nationen unter wirtschaftlichem Wachstumszwang?

Der Grund liegt im Geldmonopol bzw. verzinsten Kreditgeldsystem der inter. Bankster!

Das 1x1 des Kreditgeldsystem:

Geld entsteht nur über Kredit!

Geld=Schuld

Bsp. Sie gehen zu einem Bankster und bekommen einen Kredit über 1000 Euro/Dollar.
Somit wurden eben 1000 Euro/Dollar aus dem NICHTS geschaffen.

Jeder Euro/Dollar der im Umlauf ist, wurde den Staaten, Unternehmen und Menschen nur geliehen, und muss +Zinsen an die int. Bankster zurückgezahlt werden!

Problem Zins / Zinseszins:

Die Gesamtgeldmenge X wird im Durchschnitt im Jahr mit 5% verzinst.
Am Ende des Jahres ist die Geldmenge X um +5% gewachsen.
Wie Sie oben erfahren haben entsteht Geld aber nur über Kredit, was bedeutet das für die jährlich anfallenden Zinsen?

Das die int. Bankster jedes Jahr neue Schuldner finden müssen, die sich verschulden um die Zinsen (Neues Geld) zu schaffen!

Bankster verleien ihr aus der Luft geschaffenes Kreditgeld nur gegen "Sicherheiten"!
Wenn wir nicht mehr produzieren, gibt es für die int. Bankster keine neuen Pfandobjekte und damit kein neues Geld!

Verstehen Sie jetzt warum alle Nationen unter wirtschaftlichem Wachstumszwang stehen?

Achtung: Kriege schaffen Wachstum! ( Absatz von Rüstungsgütern )
Das wissen auch die int. Bankster und ihre Marionettenregierungen weltweit!

Sollten wir uns nicht lieber fragen, ob es nicht an der Zeit ist, ein neues Geldsystem einzuführen?

Ein Geldsystem ohne Zwang zu immer mehr Wachstum?

Oder die Erdlinge können sich bald ein neues Zuhause suchen, nachdem sie ihren eigenen Planeten zerstört haben!

Jeder der das nicht versteht, sollte im Internet nach "Schuldgeldsystem" bzw. "Das Zwangsgeldsystem Mario Fleischmann" oder "Prof. Bernd Senf - Tiefere Ursachen der Krise" suchen

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