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31.12.2013

17:24 Uhr

Marktführer bleiben

Deutsche Telekom will zuhause weiter wachsen

Der Deutsche Telekom-Chef Niek Jan van Damme sieht der Konkurrenz im neuen Jahr gelassen entgegen. Der Deutschland-Chef kündigte an, den Vorsprung als Mobilfunkanbieter zu nutzen und weiter auszubauen.

Der Telekom-Deutschland-Vorstand Niek Jan van Damme. dpa

Der Telekom-Deutschland-Vorstand Niek Jan van Damme.

DüsseldorfDie Deutsche Telekom will ihre Marktführerschaft auf dem Heimatmarkt in den nächsten Jahren weiter ausbauen. Das kündigte der Deutschland-Chef des Telekommunikationsriesen, Niek Jan van Damme, in der „Rheinischen Post“ (Dienstagausgabe) an. Wachstumschancen sieht der Manager vor allem beim konzerneigenen TV-Angebot Entertain und bei Breitbandanschlüssen.

Die Pläne des Mobilfunkanbieters Telefónica Deutschland (O2), durch den Zusammenschluss mit dem Rivalen E-Plus zum nach Kundenzahl größten Mobilfunkanbieter in Deutschland aufzusteigen, sieht der Manager zumindest vorläufig nicht als Bedrohung für die Telekom. „Ich bin mir sicher, dass die beiden Unternehmen bis 2015 stark mit sich beschäftigt sind. Wir werden unseren bisherigen Vorsprung nutzen und ausbauen“, sagte er.

Das sind die größten Telekommunikationsunternehmen

Platz 10

Deutsche Telekom - 37,05 Milliarden Euro

Platz 9

Telstra (Australien) - 42,84 Milliarden Euro

Platz 8

NTT (Japan) - 43,13 Milliarden Euro

Platz 7

Telefonica (Spanien) - 46,31 Milliarden Euro

Platz 6

NTT Docomo (Japan) - 47,99 Milliarden Euro

Platz 5

America Movil (Mexiko) - 66,96 Milliarden Euro

Platz 4

Verizon (USA) - 93,38 Milliarden Euro

Platz 3

Vodafone (Großbritannien) - 94,26 Milliarden Euro

Platz 2

AT & T (USA) - 145,27 Milliarden Euro

Platz 1

China Mobile - 177,02 Milliarden Euro

Ranking nach Marktkapitalisierung (Dezember 2012) - Quelle: Bloomberg

Auch die Pläne des Wettbewerbers Vodafone, der Telekom nach der Übernahme von Kabel Deutschland mehr Konkurrenz im Festnetz zu machen, sieht Van Damme gelassen. „Die Integration von Kabel Deutschland wird ein Kraftakt - immerhin müssen da verschiedene Netze, Standorte und Organisationen zusammengeführt werde“, urteilte er. Die Telekom habe trotz harter Konkurrenz und sinkender Preise noch Wachstumsaussichten und wolle ihre Marktführerschaft weiter ausbauen.

Von

dpa

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