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13.03.2014

15:18 Uhr

Medienbericht

Google-Mann von IT-Gipfelvorbereitung ausgeschlossen

Im Herbst findet der nationale IT-Gipfel statt, Wirtschaft und Politik treffen sich bald zu den Vorbereitungen. Nun hat der Bund einen Google-Mann wieder ausgeladen. Das Ministerium ist mit seinen Ansichten unzufrieden.

Das Justizministerium ist unzufrieden mit Googles Vorschlägen für einen besseren Schutz persönlicher Nutzerdaten. dpa

Das Justizministerium ist unzufrieden mit Googles Vorschlägen für einen besseren Schutz persönlicher Nutzerdaten.

DüsseldorfDie Bundesregierung will einen Google-Vertreter einem Pressebericht zufolge nicht mehr an den Vorbereitungen des nächsten sogenannten IT-Gipfels beteiligen. Das berichtete die Zeitschrift „Wirtschaftswoche“ am Donnerstag unter Berufung auf ein entsprechendes Schreiben des Bundesjustizministeriums an den Konzern. Google bestätigte demnach den Eingang des Schreibens.

Das Ministerium sei unzufrieden mit Googles Vorschlägen für einen besseren Schutz persönlicher Nutzerdaten, berichtete die Zeitschrift unter Berufung auf Ministeriumskreise. Der fragliche Google-Vertreter habe bislang in der Arbeitsgruppe „Verantwortung und Schutz in der digitalen Gesellschaft“ mitgewirkt, in der unter anderem über Privatsphärefragen beraten wird.

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Der nächste nationale IT-Gipfel ist für den Herbst geplant. Noch im März wollen die mit dem Thema befassten Bundesministerien mit Wirtschaftsvertretern zu einem Vorbereitungstreffen zusammenkommen.

Von

afp

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