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05.01.2017

08:04 Uhr

Medienblockade in China

Apple entfernt „New York Times“

Chinesische Kunden können schon seit Jahren nicht mehr die Website der „New York Times“ öffnen – zu kritisch schrieb das Blatt über das Land. Wegen „lokaler Regularien“ hat Apple nun auch die App aus dem Store genommen.

Medienblockade in China

Bye bye New York Times – Apple streicht Zeitung aus chinesischem App-Store

Medienblockade in China: Bye bye New York Times – Apple streicht Zeitung aus chinesischem App-Store

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PekingApple hat in China die Nachrichten-App der „New York Times“ aus seinem Angebot gelöscht. Die US-Zeitung berichtete, ihr Programm sei seit Ende Dezember nicht mehr im chinesischen App-Store zu finden. Demnach sagte ein Apple-Sprecher der Zeitung, die App sei nach Intervention der chinesischen Behörden entfernt worden, weil sie gegen „lokale Regularien“ verstoße.

Die Webseite der „New York Times“ wird in China bereits seit vier Jahren geblockt. Damals hatte die Zeitung in einer Serie von Artikeln kritisch über das große Familienvermögen von Chinas Ex-Premierminister Wen Jiabao berichtet.

Chat-App „We Chat“: Chinas heimliche Zensur

Chat-App „We Chat“

Chinas heimliche Zensur

Der Arm der chinesischen Zensur reicht weit um den Globus. Unbemerkt verschwinden Nachrichten auf „We Chat“, die politisch unliebsame Wörter enthalten. Die App ist ist das beliebteste Chatprogramm Chinas.

Auch zahlreiche andere ausländische Medien sind in China von den Zensoren gesperrt, darunter die Internetangebote der Nachrichtenagentur Reuters, der Deutschen Welle und des „Wall Street Journal“. China blockiert auch soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter sowie Google-Dienste oder Webseiten, die die Regierungspolitik kritisieren oder Menschenrechtsthemen ansprechen.

Von

dpa

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