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24.03.2011

10:53 Uhr

Medienbranche

Constantin Medien rutscht in rote Zahlen

Trotz der Erholung der Werbemärkte schreibt der Münchner Konzern Constantin Medien Verluste. Schleppende Geschäfte in seiner Sport- und Filmsparte und der Umbau des früheren Sportsenders DSF belasteten das Ergebnis.

Der TV-Sender DSF ist Geschichte. Doch der Umbau der Sportsparte kostet Constantin Medien viel Zeit und Geld. Quelle: dpa

Der TV-Sender DSF ist Geschichte. Doch der Umbau der Sportsparte kostet Constantin Medien viel Zeit und Geld.

Frankfurt

Unter dem Strich sei vergangenes Jahr ein Fehlbetrag von 11,4 Millionen Euro angefallen nach 8,7 Millionen Euro Gewinn 2009, teilte das SDax-Unternehmen am Donnerstag mit. Seinerzeit hatte allerdings ein Vergleich mit den Manager-Haftpflichtversicherern der Ex-Vorstände Thomas und Michael Haffa dem Unternehmen 44 Millionen Euro extra in die Kasse gespült.

Der Konzernumsatz ging um acht Prozent auf 470 Millionen Euro zurück. Constantin habe 2010 mit einem weiterhin sehr schwierigen TV-Werbemarkt kämpfen müssen, hieß es. Deshalb wurde schon vor längerem beschlossen, die Sportsparte umzubauen und alle Aktivitäten wie etwa den früher unter dem Namen DSF bekannten TV-Sender unter der Marke Sport1 zusammenzufassen - die Neuausrichtung nahm viel Zeit in Anspruch. Die Filmsparte habe darunter gelitten, dass Fernsehsender weniger Filmprojekte bei Constantin in Auftrag gaben.

Für 2011 erwartet der Vorstand weiter Verluste. Der Fehlbetrag solle bei einen Konzernumsatz zwischen 470 Millionen Euro und 490 Millionen Euro aber auf sieben Millionen Euro schrumpfen. Größter Constantin-Gesellschafter ist Ex-Medienmogul Leo Kirch.

Von

rtr

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