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03.09.2013

20:52 Uhr

Medienkonzern

Großaktionäre wollen mit Pro Sieben-Aktienpaket Kasse machen

Bald könnten bei den Haupteigentümern von Pro Sieben Sat1 die Kassen klingen: KKR und Permira wollen 25 Millionen Aktien im Rahmen eines beschleunigten Bookbuilding-Verfahren an institutionelle Investoren verkaufen.

KKR und Permira halten derzeit – nach der Zusammenlegung von Stamm- und Vorzugsaktien – noch 44 Prozent an Pro Sieben Sat1. Das sind Aktien für rund drei Milliarden Euro. Reuters

KKR und Permira halten derzeit – nach der Zusammenlegung von Stamm- und Vorzugsaktien – noch 44 Prozent an Pro Sieben Sat1. Das sind Aktien für rund drei Milliarden Euro.

FrankfurtDie Haupteigentümer von Pro Sieben Sat1 kommen mit dem geplanten Verkauf ihrer Anteile an der TV-Gruppe voran. Sie beabsichtigten, 25 Millionen Aktien im Rahmen eines beschleunigten Bookbuilding-Verfahrens an institutionelle Investoren zu verkaufen, teilten die Großaktionäre KKR und Permira am Dienstagabend mit.

Das Paket ist an der Börse 800 Millionen Euro wert. Die Aktie des Medienkonzerns ging am Dienstag zu 32,29 Euro aus dem Handel. Einem Insider zufolge wollen KKR und Permira je Aktie 31 Euro erlösen – dann würden rund 775 Millionen Euro in der Kasse klingeln.

KKR und Permira halten derzeit – nach der Zusammenlegung von Stamm- und Vorzugsaktien – noch 44 Prozent an ProSiebenSat.1, das sind Aktien für rund drei Milliarden Euro. Nach der Platzierung betrage der Anteil noch 33 Prozent, erklärten die Eigner. Mit dem Erlös aus dem Aktienverkauf wollen sie Schulden ihrer gemeinsamen Holding Lavena tilgen, die sie für die Beteiligung gegründet haben.

Von

rtr

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