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31.08.2012

11:38 Uhr

Medienkonzern

„Shades of Grey“ lässt Bertelsmanns Kasse klingeln

Bücher statt Fernsehen: Bertelsmann macht unter anderem dank den Erotikromanen „Fifty Shades of Grey“ ein Drittel mehr Gewinn. Die Fernsehtochter RTL dagegen schwächelt.

Bertelsmann: Generationenwechsel überfällig

Video: Bertelsmann: Generationenwechsel überfällig

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GüterslohDer Erfolg der Erotikromanreihe „Fifty Shades of Grey“ hilft dem Medienkonzern Bertelsmann über schwache Werbeeinnahmen hinweg. Der Buchverlag Random House konnte so seinen operativen Gewinn im ersten Halbjahr fast verdoppeln, während die beiden großen Konzerntöchter RTL und Gruner + Jahr rückläufige Überschüsse verzeichneten, wie Bertelsmann am Freitag in Gütersloh mitteilte.

Der Konzernumsatz stieg demnach um fünf Prozent auf 7,6 Milliarden Euro. Den Nettogewinn erhöhte sich um 31 Prozent auf 353 Millionen Euro. Der Profit stieg allerdings nicht wegen eines besseren operativen Ergebnisses, sondern vor allem wegen des Wegfalls von Sondereinflüssen, die im ersten Halbjahr des vergangenen Jahres den Gewinn gemindert hatten.

Allein von März bis Juni wurden weltweit 30 Millionen Bücher der „Shades of Grey“-Trilogie verkauft. Der britische Verlag Random House meldete ein Rekordergebnis nach Gütersloh: 790 Millionen Euro Umsatz und 114 Millionen Euro operativen Gewinn. Die Gründe für den Anstieg sind demnach auch andere Bestseller wie „Calico Joe“ von John Grisham oder „Gone Girl“ von Gillian Flynn. Bertelsmann-Vorstandschef Thomas Rabe hob hervor, dass der Verlag bereits ein Viertels des Umsatzes mit elektronischen Büchern erziele. „Wir verdienen mit digitalen Inhalten Geld“, erklärte er.

Die Töchter RTL und G+J berichteten dagegen fallende Gewinne: Der operative Gewinn bei RTL sank um fast 50 Millionen Euro auf rund 500 Millionen Euro, während der Umsatz bei 2,8 Milliarden Euro stagnierte. Vor allem in Südeuropa und Osteuropa waren die Werbemärkte rückläufig, wie Bertelsmann mitteilte.

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Der G+J-Umsatz stagnierte bei 1,1 Milliarden Euro. Der Gewinn brach um 40 Millionen Euro auf 85 Millionen Euro ein. Hier belastete vor allem der Rückgang im Anzeigengeschäft in Deutschland die Zahlen sowie Anlaufinvestitionen für das Internetgeschäft, bei dem Gruner im Vergleich zur Konkurrenz noch schwach ist.

Kommentare (1)

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31.08.2012, 12:41 Uhr

Bertelsmann ist einer der Sponsoren der Propaganda Verblödungstaktik von Merkel "Ich will Europa", das letzte und einzigste Argument, der Ossi Trulla.
Die Verbraucher stimmen mit dem geldbeutel ab, überdenken Sie das mal.
PS. BMW und Bosch unterstützen auch den Mist.

Ergo wollen sie die EU und den ESM den WIR nicht akzeptieren und schon gar nicht wollen.

Bedenken sie das bei Ihren nächsten Einkauf, dann bewirken sie auch was.

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