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18.04.2011

13:58 Uhr

Medienkonzern

Vivendi sammelt Milliarden für SFR-Deal

Der französische Telekom- und Medienkonzern sichert sich fünf Milliarden Euro, von denen ein Großteil ohne Umwege in den Kauf des SFR-Anteils von Vodafone fließen.

Jean-Bernard Lévy steht seit sechs Jahren an der Spitze des französischen Telekom- und Medienkonzerns Vivendi. Quelle: Reuters

Jean-Bernard Lévy steht seit sechs Jahren an der Spitze des französischen Telekom- und Medienkonzerns Vivendi.

ParisDer französische Telekom- und Medienkonzern Vivendi nimmt für die komplette Übernahme des heimischen Mobilfunkanbieters SFR einen milliardenschweren Kredit auf. Insgesamt erhält Vivendi fünf Milliarden Euro von insgesamt 15 Banken, wie das Unternehmen am Montag mitteilte.

Drei Milliarden fließen in den Kauf des 44-prozentigen SFR-Anteils von Vodafone. Den Rest nutzt Vivendi, um seine Schulden umzustrukturieren. Die neue ungenutzte Kreditlinie über zwei Milliarden Euro hat längere Laufzeiten, was dem Konzern mehr Spielraum gibt. "Dieser Kredit wird es dem Unternehmen ermöglichen, seine finanzielle Sicherheit zu erhöhen und die Fälligkeit seiner Schulden zu strecken", gab das Management bekannt.

Vodafone steigt nach zehn Jahren bei SFR aus und verkauft seinen Minderheitsanteil für insgesamt acht Milliarden Euro an Vivendi.

Von

rtr

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