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08.02.2017

08:17 Uhr

Medienkonzern

Walt Disney kämpft mit Problemen bei ESPN

Walt Disney gehören nicht nur Filmstudios und Freizeitparks, sondern auch Fernsehsender. Doch das Geschäft mit dem Sportsender ESPN schwächelt und setzt der Bilanz spürbar zu. Die Disney-Aktie verzeichnet Verluste.

Der „Star Wars“-Kinoschlager „Das Erwachen der Macht“ spülte dem Medienkonzern Rekordeinnahmen in die Kassen. Reuters, Sascha Rheker

Disney-CEO Robert Iger

Der „Star Wars“-Kinoschlager „Das Erwachen der Macht“ spülte dem Medienkonzern Rekordeinnahmen in die Kassen.

BurbankEin Rückgang der Werbeeinahmen und Probleme beim Sportsender ESPN setzen Walt Disney zu. Der Konzernumsatz gab im ersten Quartal (per 31. Dezember) verglichen mit dem selben Vorjahreszeitraum um drei Prozent auf 14,8 Milliarden Dollar nach, wie der Unterhaltungs- und Medienkonzern am Dienstag nach Börsenschluss mitteilte. Der Überschuss sank um 14 Prozent auf 2,5 Milliarden Dollar. Der Umsatz lag unter den Erwartungen der Experten, die mit 15,26 Milliarden Dollar gerechnet hatten. Im nachbörslichen Handel fiel die Disney-Aktie um rund zwei Prozent. Disneys Vergnügungsparks liefen dagegen weiter gut und verzeichneten Zuwächse.

Vor einem Jahr hatte außerdem der „Star Wars“-Kinoschlager „Das Erwachen der Macht“ für Rekordeinnahmen von mehr als zwei Milliarden Dollar gesorgt. Der jüngste Sternenkrieger-Ableger „Rogue One“ konnte indes nicht an den Erfolg des Vorgängers anknüpfen und spielte bislang nur mehr als eine Milliarde Dollar ein.

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Zu dem Konzern gehören neben der Filmproduktion auch Freizeitparks sowie das Mediengeschäft mit den Disney-Fernsehkanälen, dem Sportsender ESPN und dem Sender ABC. Wie anderen Medienkonzernen macht auch Disney seit längerem zu schaffen, dass insbesondere jüngere Menschen Sendungen im Internet ansehen und sich seltener für einen Kabelanschluss entscheiden.

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rtr

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