Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

02.08.2013

14:35 Uhr

Medienkonzern

World War Z und Star Trek lassen bei Viacom Kassen klingeln

Viacom kann wieder aufatmen: Dank höherer Gebühreneinnahmen und gestiegener Werbeerlöse kann der US-Medienkonzern ein Umsatz- und Gewinnplus verbuchen. Der Trend zeigt nach oben.

Brad Pitt in einer Szene von „World War Z“: Der Film hat sich als Kassenschlager entpuppt. ap

Brad Pitt in einer Szene von „World War Z“: Der Film hat sich als Kassenschlager entpuppt.

New YorkGestiegene Werbeerlöse und höhere Gebühreneinnahmen haben dem US-Medienkonzern Viacom in seinem dritten Quartal ein Umsatz- und Gewinnplus beschert. Der Mutterkonzern von MTV, Nickelodeon, Comedy Central und des Filmstudios Paramount Pictures setzte 3,69 Milliarden Dollar um, ein Plus von 14 Prozent und mehr als Analysten im Schnitt erwartet hatten.

Damit konnte Viacom auch höhere Kosten für die Distribution seiner diesjährigen Blockbuster-Filme „Star Trek Into Darkness“ und „World War Z“ mehr als wettmachen, wie der Konzern am Freitag mitteilte. Operativ stieg der Gewinn um 20 Prozent auf 1,09 Milliarden Dollar. Der bereinigte Überschuss erhöhte sich um 24 Prozent auf 635 Millionen Dollar.

Paramount bewies ein glückliches Händchen. Beide Blockbuster hätten sich als Kassenschlager entpuppt, so Viacom. Der Umsatz des Filmstudios stieg um 15 Prozent auf 1,16 Milliarden Dollar.

Die größten Medienkonzerne der Welt (nach Umsatz 2012)

Comcast/NBC, LLC

48,7 Milliarden Euro

Google

39,1 Milliarden Euro

Walt Disney

32,9 Milliarden Euro

News Corp.

26,2 Milliarden Euro

Time Warner

22,4 Milliarden Euro

Viacom/CBS Corp.

22,4 Milliarden Euro

Sony Entertainment

16,8 Milliarden Euro

Bertelsmann

16,1 Milliarden Euro

Vivendi

13,3 Milliarden Euro

Dish Network Corp.

11,1 Milliarden Euro

Rang 11 bis 20

Cox Enterprises 10,6 Milliarden Euro

Thomson Reuters 10 Milliarden Euro

Rogers Comm. 9,7 Milliarden Euro

Liberty Media Corp. 9,4 Milliarden Euro

Reed Elsevier 7,5 Milliarden Euro

Pearson 7,5 Milliarden Euro

Lagardère Media 7,4 Milliarden Euro

Nippon Hoso Kyokai 6,4 Milliarden Euro

ARD 6,3 Milliarden Euro

Bloomberg 6,2 Milliarden Euro

Quelle: Unternehmen

Und auch sonst zeigte der Trend nach oben. Während es Viacom in den vergangenen Quartalen schwer hatte, genügend Zuschauer für seine Sendungen zu gewinnen und die Werbeerlöse deshalb sanken, stiegen sie im abgelaufenen Quartal in den USA um sechs Prozent. Um 28 Prozent erhöhten sich am Heimatmarkt die Einkünfte aus Gebühren, die Viacom von Plattformen wie Amazon erhebt, die seine TV-Programme zeigen.

Von

rtr

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×