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03.09.2012

15:01 Uhr

Medienregulierung

ProSiebenSat.1 will mehr Transparenz im Netz

ProSiebenSat.1-Chef Thomas Ebeling hat die Regulierung von Internet-Konzernen gefordert. Marktführer wie der Suchmaschinenbetreiber Google sollten transparenter sein. Ebeling schlug dazu einen „Mediendialog“ vor.

Thomas Ebeling von Pro7Sat1 schlägt einen „Mediendialog“ vor. dpa

Thomas Ebeling von Pro7Sat1 schlägt einen „Mediendialog“ vor.

BerlinDer Vorstandschef der Sendergruppe ProSiebenSat.1, Thomas Ebeling, hat neue Regeln für das Zusammenspiel von Medien und Internet-Konzernen gefordert. „Globale monopolitische Marktführer“ wie Google sollten zu mehr Transparenz bei der Websuche gedrängt werden.

Um in der digitalen Welt zu überleben, seien die Suchergebnisse von entscheidender Bedeutung, sagte Ebeling auf dem Medienkongress der Internationalen Funkausstellung (IFA) am Montag in Berlin. Deswegen sei es notwendig zu wissen, wie Googles Ergebnisse zustande kommen.

Ebeling schlug einen „Mediendialog“ vor, um unter anderem über die Selbstverpflichtung der Konzerne zu sprechen. Auch die Videoplattform Google-TV dürfe nicht von der Medienregulierung ausgeschlossen werden.

Matthew Glotzbach, Europa-Manager der zu Google gehörenden Internet-Plattform YouTube, lehnte jede Form von Regulierung ab. YouTube sei keine Konkurrenz zum Fernsehen, sondern spiele für die Sender eine wichtige Rolle. Als Beispiel nannte er YoutTube-Kanäle von ARD und ZDF.

Von

dpa

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