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27.03.2014

13:17 Uhr

Mehr Fotos

Twitter zieht bei Personen-Markierung auf Fotos nach

Der Kurznachrichtendienst setzt verstärkt auf Fotos. Künftig sollen Nutzer Personen auf einem Bild markieren können – genau wie bei Facebook. Allerdings gibt es Einschränkungen.

Auf Twitter können Nutzer künftig Menschen markieren. dpa

Auf Twitter können Nutzer künftig Menschen markieren.

San FranciscoDer Kurznachrichtendienst Twitter will Fotos stärker in seinen Dienst einbinden. Damit will das US-Unternehmen für mehr soziale Interaktion unter den Nutzern sorgen. Nutzer können mehrere Bilder gleichzeitig an einen Tweet anhängen, erklärte das Unternehmen am Mittwochabend in einem Blogeintrag. Zudem können Nutzer bis zu zehn Personen in einem Bild markieren. Diese werden dann darüber informiert. Bei dem sozialen Netzwerk Facebook gibt es diese Möglichkeit schon seit Jahren.

Grundsätzlich dürfen alle Twitter-Nutzer einander in Fotos markieren. Wollen Nutzer, dass nur eigene Kontakte sie auf Bilder hervorheben dürfen, können sie das unter den Profileinstellungen festlegen. Die neuen Foto-Funktionen gibt es zunächst nur für die iPhone-App von Twitter, später sollen sie auch auf der Webseite und der Android-Version eingeführt werden.

Warum Twitter?

Viele Nutzer - viel Meinung

Beschwerden über verspätete Züge, Lästereien über den „Tatort“, private Absprachen: Twitter ist ein öffentliches Medium, wird aber auch für private Kommunikation genutzt. Das irritiert viele Beobachter, die sich nicht mit Twitter beschäftigen, auch heute noch.

In der Kürze liegt die Würze

140 Anschläge – länger darf ein Tweet nicht sein. Darin liegt der Reiz: Nutzer wissen sofort, worum es geht. Wer mehr in die Tiefe gehen will, kann sich mit den verlinkten Texten und Videos beschäftigen.

Nur ein Tenor

Der Tenor in den kurzen Twitter-Nachträgen ist meist eindeutig. Entweder man ist für eine Aktie oder eben dagegen. Ganz anders bei Blog- oder Foreneinträgen. Dort schwankt die Stimmung schon mal in jedem Absatz. Für einen Algorithmus ist es eine große Herausforderung, solche längeren Textstücke eindeutig zuzuordnen.

Reaktion in Echtzeit

Auf Twitter wird nicht lang gefackelt. Ein Ereignis, eine Information, und das Zwitschern ist eröffnet. Wer die Stimmung im Netz abgreifen will, sollte auf die Echtzeit-Tweet nicht verzichten.

Von

dpa

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