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29.04.2014

10:12 Uhr

Mehr Spam-Mails

Aol-Konten gehackt

Die kriminellen Machenschaften nehmen kein Ende: Erneut sind Nutzer von E-Mail-Konten Hackern zum Opfer gefallen. Der Internetanbieter Aol empfiehlt, die Passwörter zu ändern.

Ungeschützte E-Mails: Der Internetanbieter AOL warnt Nutzer vor gehackten E-Mail-Konten. dpa

Ungeschützte E-Mails: Der Internetanbieter AOL warnt Nutzer vor gehackten E-Mail-Konten.

WashingtonDer Internetanbieter Aol hat Nutzer vor gehackten E-Mail-Konten gewarnt. In einem Blogeintrag vom Montag (Ortszeit) hieß es, eine „signifikante Zahl an Nutzern“ sei betroffen. Von etwa zwei Prozent der Kundenkonten seien gefälschte E-Mails versandt worden. Aufgefallen sei dies durch eine Zunahme von Spam-Mails.

AOL arbeite mit Experten und den US-Behörden daran, diese „kriminellen Machenschaften“ zu untersuchen. Es gebe bislang keine Hinweise darauf, dass vertrauliche Informationen wie etwa Passwörter oder Kreditkartendaten an Dritte gelangt seien. Nutzern wird jedoch empfohlen, Passwörter und Sicherheitsfragen zu ändern.

Die schlechtesten Passwörter 2013

Diverse Ziffernfolgen

Das häufigste Passwort ist „123456“, auf Platz 3 steht „12345678“, auf Platz 9 „123456789“: Ziffernfolgen sind beliebt. Auch „123123“ taucht in der Liste auf.
Quelle: Splashdata. Das US-Unternehmen hat gehackte und im Internet veröffentlichte Nuzterkonten analyisert.

Eine Ziffer mal sechs

Noch einfacher machen es sich Nutzer mit Passwörtern wie „111111“ (Platz 7) und „000000“ (Platz 25). Beide dürften Cyberkriminelle auf dem Zettel haben.

Problem erkannt

Etlichen Nutzern ist das Problem offenbar klar: Auf Platz 24 steht das Passwort „trustno1“, deutsch: Vertraue niemandem. Sicher ist es indes nicht.

Liebesgrüße im Browser

Unsicher, aber zumindest romantisch sind Passwörter wie „iloveyou“ (Platz 9) und „princess“ (Platz 22) – sofern sie sich auf den Partner beziehen.

Affe im Schatten

Warum die Begriffe als Passwörter beliebt sind, ist zwar unklar. Dennoch: „shadow“, deutsch: Schatten, und „monkey“, deutsche: Affe, stehen auf den Plätzen 18 und 17.

Firmenname als Hilfe

In der diesjährigen Auswertung ergibt sich eine Besonderheit: Da 38 Millionen Passwörter von Adobe-Kunden eingeflossen sind, tauchen sowohl der Firmenname als auch Produkte des Unternehmens auf, etwa in „adobe 123“ (Platz 10) und „photoshop“ (Platz 15).

Von

dpa

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