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07.07.2017

11:40 Uhr

Microsoft

Deutschland-Geschäft soll von Neuorganisation profitieren

Vondpa

Der US-Softwarekonzern Microsoft will sich neu aufstellen und dabei tausende Stellen streichen. Deutschland-Chefin Sabine Bendiek verspricht sich aber von der Neuorganisation auch große Chancen.

„Wir werden daran erheblich partizipieren, wenn es gelingt, Microsoft als den Partner erster Wahl zu etablieren.“ dpa

Sabine Bendiek

„Wir werden daran erheblich partizipieren, wenn es gelingt, Microsoft als den Partner erster Wahl zu etablieren.“

MünchenMicrosoft Deutschland will von der geplanten Neuorganisation des US-Konzerns, die auch Entlassungen vorsieht, kräftig profitieren. Mit der digitalen Transformation entstehe allein in Deutschland ein Marktpotenzial von 32 Milliarden Euro, heißt es in einer E-Mail von Microsoft-Deutschland-Chefin Sabine Bendiek an die Mitarbeiter. „Wir werden daran erheblich partizipieren, wenn es gelingt, Microsoft als den Partner erster Wahl zu etablieren.“

Vor rund einer Woche hatte Microsoft-Konzern-Chef Satya Nadella eine umfangreiche Neuorganisation im Vertrieb und Marketing angekündigt, um das Unternehmen besser für das Geschäft mit Cloud-Diensten aufzustellen. In US-Medien wurde von tausenden Stellen berichtet, die wegfallen würden.

Microsoft : Tausende Stellen sollen im Ausland gestrichen werden

Microsoft

Tausende Stellen sollen im Ausland gestrichen werden

Der US-Softwarekonzern Microsoft plant eine Neuausrichtung von Verkauf und Marketing. Im Zuge dieses Umbaus sollen nun Insidern zufolge tausende Stellen im Ausland gestrichen werden. Eine genaue Zahl wurde nicht genannt.

Erste Mitarbeiter seien darüber informiert worden, dass ihre Jobs betroffen sein könnten oder wegfallen werden, bestätigte ein Sprecher des US-Unternehmens. Konkrete Zahlen über den Umfang nannte Microsoft jedoch nicht. Der Plan ist, das Geschäft mit großen Unternehmenskunden sowie kleinen und mittelständischen Betrieben neu zu strukturieren.

Dabei solle der Fokus mehr auf Lösungen gelegt werden und nicht mehr auf die Anzahl der verkauften Software-Lizenzen. Es gebe einen „ambitionierten Wachstumsplan“, dabei gehe es nicht um Kosteneinsparung, hieß es. Laut „Seattle Times“ wird die überwiegende Mehrheit der Kündigungen voraussichtlich Mitarbeiter außerhalb der USA treffen. In Deutschland könnten im Zuge der Neuausrichtung dagegen mehr Arbeitsplätze entstehen. „Denn für uns in Deutschland bedeutet das, dass wir unsere gute Position mit zusätzlichen Ressourcen stärken“, sagte Bendiek.

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