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24.08.2016

16:30 Uhr

Microsoft

Softwarekonzern setzt auf den Windows-10-Boom

Ein Jahr lang gab es das Upgrade auf Windows-10 gratis – das ist nun vorbei. Microsoft setzt daher darauf, dass die neueste Version des Betriebssystems dem schwächelnden PC-Markt noch einmal kräftig Starthilfe gibt.

Der US-Konzern Microsoft glaubt, dass die PC-Verkäufe im laufenden Jahr durch Windows 10 noch einmal deutlich steigen dürften. AP

Windows 10

Der US-Konzern Microsoft glaubt, dass die PC-Verkäufe im laufenden Jahr durch Windows 10 noch einmal deutlich steigen dürften.

MünchenDas Betriebssystem Windows 10 wird nach Einschätzung von Microsoft in diesem Jahr den schwächelnden PC-Markt doch noch in Schwung bringen. „Windows 10 wird dem Hardware-Markt einen neuen Impuls geben, und die IFA liefert hierfür den Auftakt“, sagte Markus Nitschke, Leiter des Geschäftsbereichs Windows bei Microsoft Deutschland.

Auf der Leitmesse für Unterhaltungselektronik in Berlin (2. bis 7. September) ist Microsoft in diesem Jahr mit einem fünf Mal größeren Messestand vertreten und überhaupt erst zum zweiten Mal dabei. „Die IFA hat sich als weltweit größte Messe für Unterhaltungselektronik etabliert, sie ist im Portfolio der Messeauftritte von Microsoft ein wichtiger Baustein“, sagte Microsoft-Manager Gregor Bieler. In Berlin will der Softwarekonzern neue Hardware mit Windows 10 sowie Lösungen sowohl für private als auch professionelle Nutzer vorstellen.

Windows 10 läuft laut Microsoft inzwischen auf mehr als 350 Millionen Geräten weltweit. Nach Berechnungen von Stat-Counter kommt das System in Deutschland inzwischen auf einen Marktanteil von 31,77 Prozent und ist dem weit verbreiteten Windows 7 (34,84 Prozent) damit dicht auf den Fersen. Auch Gartner-Analystin Meike Escherich sah zuletzt erste Anzeichen dafür, dass Unternehmen ihre PCs durch neue Geräte mit Windows 10 ersetzten. Microsoft hatte das neue System rund ein Jahr lang als Upgrade kostenlos angeboten, seit August kostet es je nach Version zwischen 135 und 279 Euro. PC-Hersteller hatten kritisiert, das Gratis-Angebot habe einen Schub beim Verkauf neuer Geräte verhindert.

Von

dpa

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