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06.07.2013

00:29 Uhr

Milliarden-Übernahme

Softbank erhält grünes Licht für Sprint-Kauf

Die US-Regulierer erlauben dem japanischen Telekomriesen Softbank die Übernahme des Rivalen Sprint in den USA. Das 20-Milliarden-Geschäft erhöht den Druck auf die Telekom-Tochter T-Mobile US.

Sprint hat die drittmeisten Abonnenten in den USA. Gleich dahinter ist die Telekom-Tochter T-Mobile US auf dem vierten Platz. dpa

Sprint hat die drittmeisten Abonnenten in den USA. Gleich dahinter ist die Telekom-Tochter T-Mobile US auf dem vierten Platz.

WashingtonDer japanische Telekomkonzern Softbank hat die letzte Hürde zur Übernahme des US-Rivalen Sprint genommen. Die amerikanischen Telekom-Aufsichtsbehörde FCC genehmigte am Freitag den Kauf eines 78-Prozent-Anteils an dem drittgrößten US-Mobilfunker für 21,6 Milliarden Dollar.

Gleichzeitig gab sie grünes Licht für Sprints in Verbindung mit diesem Geschäft stehende geplante Übernahme der Anteile an dem Internet-Unternehmen Clearwire. Über diese Transaktion müssen zudem noch die Clearwire-Minderheitsaktionäre am Montag abstimmen.

Das sind die größten Telekommunikationsunternehmen

Platz 10

Deutsche Telekom - 37,05 Milliarden Euro

Platz 9

Telstra (Australien) - 42,84 Milliarden Euro

Platz 8

NTT (Japan) - 43,13 Milliarden Euro

Platz 7

Telefonica (Spanien) - 46,31 Milliarden Euro

Platz 6

NTT Docomo (Japan) - 47,99 Milliarden Euro

Platz 5

America Movil (Mexiko) - 66,96 Milliarden Euro

Platz 4

Verizon (USA) - 93,38 Milliarden Euro

Platz 3

Vodafone (Großbritannien) - 94,26 Milliarden Euro

Platz 2

AT & T (USA) - 145,27 Milliarden Euro

Platz 1

China Mobile - 177,02 Milliarden Euro

Ranking nach Marktkapitalisierung (Dezember 2012) - Quelle: Bloomberg

Die Sprint-Aktie verlor am Freitag 0,42 Prozent.

Mit der Übernahme von Sprint tätigt Softbank den größten Übersee-Kauf eines japanischen Unternehmens. Für das durch die Fusion neuerstarkte Sprint bedeutet das Vorteile im Kampf gegen die Nummer eins und zwei im US-Markt, AT&T und Verizon. Das drittplatzierte Unternehmen Sprint dürfte damit auch den Abstand auf die Telekom-Tochter T-Mobile US, der Nummer vier, ausbauen.

Von

rtr

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