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31.05.2012

13:36 Uhr

Mobilcom-Aktionäre

Aus für Klage gegen France Télécom

Aktionäre der früheren Mobilcom AG sind mit einer Klage gegen die France Télécom endgültig gescheitert. Sie hatten die Mobilcom durch Kooperationsverträge im Jahr 2000 benachteiligt gesehen und Schadensersatz verlangt.

Das Archivbild zeigt den Schriftzug des früheren Telekommunikationsunternehmens „Mobilcom“. ap

Das Archivbild zeigt den Schriftzug des früheren Telekommunikationsunternehmens „Mobilcom“.

Schleswig/KarlsruheAus für die Schadensersatz-Klage von Aktionären der früheren Mobilcom AG: Der Bundesgerichtshof (BGH) hat Rechtsmittel gegen ein entsprechDer Bundesgerichtshof (BGH) hat Rechtsmittel gegen ein entsprechendes Urteil des Schleswig-Holsteinischen Oberlandesgerichts (OLG) nicht zugelassen. Damit sei die Klage gegen die France Télécom rechtskräftig abgewiesen, teilte das OLG am Donnerstag mit (Bundesgerichtshof, Beschluss vom 23.04.2012, Az.: II ZR 229/10).

Die Mobilcom und die France Télécom hatten wegen der Versteigerung von UMTS-Lizenzen im Jahr 2000 einen Kooperationsrahmenvertrag geschlossen. Nach Unstimmigkeiten kündigten die Franzosen den Vertrag und unterstützten die Mobilcom nicht mehr finanziell. Dieser drohte eine Insolvenz. Nach einer Vergleichsvereinbarung stieg sie aus dem UMTS-Geschäft aus, die Franzosen übernahmen ihre Verbindlichkeiten.

Zwei Aktionärinnen der heutigen Freenet AG wollten zunächst mehr als 5,3 Milliarden Euro Schadensersatz. Nach einer 2009 abgewiesenen Klage forderten sie noch eine Million. Begründung: Die France Télécom habe einen beherrschenden Einfluss auf die Mobilcom gehabt. Das OLG wies die Klage 2010 ab und ließ keine Rechtsmittel zum BGH zu. Die Beschwerde dagegen wurde nun vom BGH zurückgewiesen.

Von

dpa

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