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06.11.2012

21:13 Uhr

Mobilfunk

Freenet blickt optimistischer nach vorn

Freenet konzentriert sich auf lukrative Vieltelefonierer – mit Erfolg. Der Mobilfunkanbieter verzeichnet einen Gewinnsprung. Für 2012 erhöht das Unternehmen seine Prognose.

Weniger Umsatz, aber mehr Gewinn: Freenet zieht sich aus Geschäftsfeldern zurück, die wenig Rendite versprechen. picture-alliance/ dpa

Weniger Umsatz, aber mehr Gewinn: Freenet zieht sich aus Geschäftsfeldern zurück, die wenig Rendite versprechen.

FrankfurtNach einem Gewinnsprung blickt der Mobilfunkanbieter Freenet zuversichtlicher in die Zukunft. Für 2012 erwarte der Konzern nun einen operativen Gewinn (Ebitda) von 355 Millionen Euro (bislang: 340 Millionen Euro), teilte Freenet am Dienstag mit. In den ersten neun Monaten zahlte sich der Verzicht auf Rabattschlachten einmal mehr aus – der operative Gewinn kletterte auf 263,2 Millionen Euro von 246,5 Millionen Euro. Noch stärker legte der Konzerngewinn zu. Unter dem Strich blieben 131,2 (Vorjahr: 77,8) Millionen Euro übrig.

Auch die Prognose für den Free Cashflow vor Zinsen erhöhte Freenet und rechnet nun mit 255 (bislang: 240) Millionen Euro. In den ersten neun Monaten stieg er auf 195,9 Millionen Euro.

Freenet hat sich aus weniger einträglichen Geschäftsfeldern zurückgezogen und will sich auf lukrative Vieltelefonierer konzentrieren. Deshalb rechnet der Konzern 2012 mit einem Umsatzrückgang auf drei (Vorjahr: 3,2) Milliarden Euro. In den ersten neun Monaten erlöste Freenet 2,27 Milliarden Euro.

Freenet gehört zu den letzten Mobilfunkanbietern ohne eigenes Netz in Deutschland. Das Unternehmen kauft den deutschen Netzbetreibern Telefonminuten und Datenpakete in großem Stil ab und vermarktet diese unter eigenem Namen. Ende September zählte Freenet insgesamt 14,31 Millionen Mobilfunkkunden.

Von

rtr

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