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26.08.2013

19:14 Uhr

Mobilfunk

LTE-Auktion in Österreich startet im September

Anfang September wird es spannend auf dem österreichischen Mobilfunkmarkt: Dann startet die Versteigerung von neuen, heißbegehrten LTE-Frequenzen. Neben den üblichen Schwergewichten haben aber auch Newcomer eine Chance.

Der schnelle Datendienstes LTE (Long Term Evolution) soll in Österreich auch für Neueinsteier erschwinglich sein. dpa

Der schnelle Datendienstes LTE (Long Term Evolution) soll in Österreich auch für Neueinsteier erschwinglich sein.

WienÖsterreich will mit der Versteigerung von neuen LTE-Mobilfunkfrequenzen Anfang September beginnen. Ein konkretes Startdatum für die Auktion wolle die zuständige Regulierungsbehörde RTR nicht bekanntgeben, sagte RTR-Chef Georg Serentschy am Montagabend.

Von den neuen Frequenzen, mit denen die Mobilfunkbetreiber schnelleres Internet anbieten können, erhofft sich das Land Einnahmen von mindestens 526 Millionen Euro. Bei der mehrrundigen Auktion werden insgesamt 28 Blöcke in den Frequenzbereichen 800 MHz, 900 MHz und 1800 MHz versteigert. Das Verfahren dürfte nach Einschätzung der Regulierer mindestens einige Tage dauern.

Das sind die größten Telekommunikationsunternehmen

Platz 10

Deutsche Telekom - 37,05 Milliarden Euro

Platz 9

Telstra (Australien) - 42,84 Milliarden Euro

Platz 8

NTT (Japan) - 43,13 Milliarden Euro

Platz 7

Telefonica (Spanien) - 46,31 Milliarden Euro

Platz 6

NTT Docomo (Japan) - 47,99 Milliarden Euro

Platz 5

America Movil (Mexiko) - 66,96 Milliarden Euro

Platz 4

Verizon (USA) - 93,38 Milliarden Euro

Platz 3

Vodafone (Großbritannien) - 94,26 Milliarden Euro

Platz 2

AT & T (USA) - 145,27 Milliarden Euro

Platz 1

China Mobile - 177,02 Milliarden Euro

Ranking nach Marktkapitalisierung (Dezember 2012) - Quelle: Bloomberg

Neben den drei Mobilfunkbetreibern Telekom Austria, T-Mobile und Hutchison haben auch Neueinsteiger die Chance, Frequenzen zu kaufen. Um ihnen den Start zu erleichtern, können sie in einem separaten Verfahren vor der eigentlichen Auktion zwei Frequenzblöcke zu einem niedrigeren Preis ersteigern.

Vor und während der Auktion will die RTR jedoch Namen und Zahl der Bieter geheim halten. Das Ergebnis werde erst nach der Versteigerung veröffentlicht. Die Unternehmen selbst dürfen sich nicht zu dem Verfahren äußern.

Von

rtr

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