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11.03.2014

04:34 Uhr

Mobilfunk

T-Mobile US heizt Spekulationen über Fusion an

Die US-Mobilfunktochter der Deutschen Telekom ist zu klein, um große Gewinne einzufahren. Jetzt sorgen Manager des Unternehmens wieder für Gerüchte um eine mögliche Fusion mit dem drittgrößten US-Mobilfunker.

Eine Filiale von T-Mobile in New York: Die Gerüchteküche zu einer möglichen Fusion brodelt schon seit einiger Zeit. dpa

Eine Filiale von T-Mobile in New York: Die Gerüchteküche zu einer möglichen Fusion brodelt schon seit einiger Zeit.

New YorkDie US-Mobilfunktochter der Deutschen Telekom hat Spekulationen über eine mögliche Fusion mit dem US-Konkurrenten Sprint weiter angeheizt. Es sei nur eine Frage der Zeit, wann sich T-Mobile US in welcher Form auch immer an einer Konsolidierung der Branche in den USA beteilige, sagte deren Finanzchef Tim Baxter am Montag auf einer Branchenkonferenz.

T-Mobile US ist der viertgrößte Mobilfunker in den USA und damit zu klein, um große Gewinne einzufahren. Wunschziel der Telekom-Spitze ist deshalb weiterhin ein Ausstieg. Telekom-Chef Tim Höttges hatte in der vergangenen Woche in Bonn gesagt, er stehe einer Konsolidierung auf dem US-Mobilfunkmarkt offen gegenüber. Der Wettbewerb ist schwierig, da Verizon und AT&T den Markt dominieren. Zudem steht bald eine große Versteigerung von Mobilfunkfrequenzen an, die viel Geld kosten kann. Bevorzugt wird eine Fusion mit dem Markt-Dritten Sprint, doch haben US-Kartellbehörden schon Bedenken geäußert.

Von

rtr

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