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08.10.2013

19:28 Uhr

Mobilfunk-Unternehmen

Vodafone erhöht Anteil an Indien-Tochter

Der britische Mobilfunk-Riese Vodafone will den Anteil an seiner Tochter in Indien aufstocken. Bis zu zwei Milliarden Dollar sollen in Vodafone India investiert werden.

Sei kurzem können in Indien Telekom-Unternehmen komplett in den Besitz ausländischer Unternehmen übergehen, um die indische Währung voran zu treiben. Reuters

Sei kurzem können in Indien Telekom-Unternehmen komplett in den Besitz ausländischer Unternehmen übergehen, um die indische Währung voran zu treiben.

London/ Neu DelhiDer britische Mobilfunk-Riese Vodafone will Insidern zufolge bis zu zwei Milliarden Dollar in die Hand nehmen, um den Anteil an seiner Tochter in Indien aufzustocken. Ein entsprechender Antrag werde in den nächsten Wochen bei der für ausländische Investoren zuständigen Behörde in Indien gestellt, sagte eine mit den Überlegungen vertraute Person. Vodafone habe aber noch keine Entscheidung getroffen, ob alle Minderheitsaktionäre ausbezahlt werden sollten. Zuvor hatte bereits die "Financial Times" über die Pläne berichtet. Das Unternehmen wollte sich nicht zu den Informationen äußern.

Die Briten halten derzeit 64 Prozent an Vodafone India. Elf Prozent gehören dem milliardenschweren Industriellen Ajay Piramal, die restlichen 25 Prozent weiteren Aktionären. Dem letzten Jahresbericht von Vodafone zufolge hat der Konzern eine Vereinbarung, den Anteil von Piramal für 1,3 Milliarden Dollar zu kaufen, sollte Vodafone India nicht bis Februar 2014 an die Börse gebracht werden.

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Erst seit August können in Indien Telekom-Unternehmen komplett in den Besitz ausländischer Investoren übergehen. Davor lag die Anteilsobergrenze bei 74 Prozent. Die Änderung soll ausländisches Kapital ins Land locken, um dem Kurs der indischen Währung und der Konjunktur auf die Sprünge zu helfen.

Von

rtr

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