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12.04.2012

13:17 Uhr

Mobilfunkanbieter

France Telecom bietet für ägyptische ECMS

France Telecom will sich den ägyptischen Mobilfunker ECMS einverleiben und dazu insgesamt rund 1,5 Milliarden Euro an die Aktionäre zahlen. Der bisherige ägyptische Partner soll dabei weiter mitwirken.

Der Chef von France Telecom Orange, Stephane Richard. Reuters

Der Chef von France Telecom Orange, Stephane Richard.

Paris/KairoDer französische Telekommunikationsriese France Télécom will sich den ägyptischen Mobilfunkanbieter ECMS für eine Milliardensumme weitgehend einverleiben. Für die verbleibenden Anteile an dem Unternehmen, über das die Franzosen bereits die Kontrolle ausüben, wollen sie insgesamt rund 1,5 Milliarden Euro zahlen. Den freien ECMS-Aktionären bietet France Telecom 202,5 ägyptische Pfund (25,51 Euro) je Anteilsschein. Ihr ägyptischer Partner Orascom will seine Beteiligung auf fünf Prozent verringern, soll im eigentlichen Geschäft aber strategischer Partner bleiben, wie beide Seiten am Donnerstag in Kairo mitteilten.

France Telecom und Orascom halten derzeit über die Gesellschaft Mobinil gemeinsam 51 Prozent an ECMS. Je nach Erfolg des Angebots an die freien Aktionäre will die France Telecom künftig zwischen 66 und 95 Prozent an ECMS über eine Zwischengesellschaft halten, bei der auch Orascom weiter stimmberechtigt sein soll. France-Telecom-Vorstandschef Stephane Richard kündigte an, dass bis zu 15 Prozent der Aktien in ägyptischem Besitz bleiben sollen, „sofern die Umstände es zulassen“.

Die ägyptische Regulierungsbehörde EFSA muss dem Geschäft noch zustimmen.

Von

dpa

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