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28.02.2013

20:18 Uhr

Mobilfunkanbieter

Freenet steigert Gewinn und Kundenzahl

Für Mobilfunkanbieter Freenet ist das Geschäftsjahr 2012 gut gelaufen. Zwar ging der Umsatz zurück, dafür kletterte der Gewinn vor Steuern deutlich nach oben. Entsprechend wird die Dividende angepasst.

Ein Ladenlokal von Mobilcom Debitel. Der Anbieter gehört zur Freenet-Gruppe. freenet

Ein Ladenlokal von Mobilcom Debitel. Der Anbieter gehört zur Freenet-Gruppe.

BerlinDer Mobilfunkanbieter Freenet hat 2012 weniger umgesetzt, aber mehr verdient als vor Jahresfrist. Zudem stellt der Konzern eine höhere Dividende in Aussicht. Das Konzernergebnis sei um rund 20 Prozent auf 173,2 Millionen Euro gestiegen, der Gewinn vor Steuern um rund 42 Prozent auf 166,9 Millionen, teilte das im TecDax notierte Unternehmen am Donnerstagabend mit. Der Umsatz habe mit 3,09 Milliarden Euro unter den 3,27 Milliarden Euro aus dem Vorjahr gelegen. Grund dafür sei unter anderem die strategische Fokussierung auf werthaltige Kundenbeziehungen. Die Zahl der Kunden insgesamt sei um 4,7 Prozent auf 8,5 Millionen geklettert.

Das Konzernergebnis (auf Basis Ebitda) sei um rund sechs Prozent auf 357,8 Millionen Euro gestiegen, der Free Cashflow von 241 auf 260 Millionen Euro. Beide Kennziffern lägen damit über den bisher genannten Geschäftserwartungen. Für 2013 werde ein weiterer Ebitda-Anstieg auf 355 Millionen und für 2014 auf 360 Millionen Euro angestrebt. Der Free Cashflow solle 2013 bei 255 Millionen und 2014 bei 250 Millionen Euro liegen.

Die größten Mobilfunker in Deutschland

Ein großer Markt

In Deutschland gibt es mehr als 113 Millionen Handyanschlüsse. Welche Marktanteile die Anbieter haben, hat das Statistikportal Statista auf Grundlage von Erhebungen der Marktforschungsinstitute Enigma, Ipsos, Ifak und Marplan ermittelt (Stand: Ende 2012).

T-Mobile

Jeder fünfte Handynutzer geht mit T-Mobile ins Netz (20,9 Prozent). Bei den Vertragskunden hält die Telekom-Tochter sogar einen Marktanteil von 24,3 Prozent.

Vodafone

Der britische Konzern kommt in Deutschland ebenfalls auf einen Marktanteil von 20,9 Prozent. Allerdings hat das Unternehmen weniger Vertragskunden als der Rivale aus Bonn (22,4 Prozent Marktanteil).

O2

Die Tochter des spanischen Telefónica-Konzerns – seit kurzem an der Börse notiert – ist in Deutschland die Nummer drei, sie hat einen Marktanteil von 13,5 Prozent.

E-Plus

Jeder zehnte Handynutzer (9,5 Prozent) ist Kunde bei E-Plus, einer Tochter des niederländischen KPN-Konzerns.

Aldi Talk

Der Discounter Aldi betreibt kein eigenes Netz, hat aber eine beachtliche Kundenbasis. 8,5 Prozent der Kunden telefonieren mit SIM-Karten des Einzelhändlers.

Base

Base ist die Billigmarke von E-Plus. 5,5 Prozent der Handynutzer telefonieren damit.

Sonstige

Jeweils weniger als 5 Prozent Marktanteil haben 1&1 (3,3 Prozent), Mobilcom-Debitel (2,8 Prozent), Tchibo (1,8 Prozent) und die Telekom-Marke Congstar (1,7 Prozent).

Aufgrund der guten Geschäftsentwicklung werde die Dividendenpolitik angepasst, hieß es zudem. Die Bandbreite für Dividendenausschüttungen werde von bislang 40 bis 60 Prozent des Free Cashflows auf 50 bis 75 Prozent erhöht. Zudem werde der Zielkorridor des Verschuldungsfaktors von bislang 1,5 bis 2,5 auf 1,0 bis 2,5 angepasst. Bereits zum Jahresende 2012 sei die Verschuldung um knapp 15 Prozent auf 451,3 Millionen Euro gesenkt worden, womit der Verschuldungsfaktor auf 1,26 gesunken sei.

Von

rtr

Kommentare (1)

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mon_yburns@central.banktunnel.eu

28.02.2013, 21:32 Uhr

Ich kann von deren Geschäftsgebaren nur abraten. Die erfüllen Aufträge die mangels Unterschrift nicht zustande gekommen sind sind einfach trotzdem. Vom Abbuchen bei somit fehlender Einzugsermöächtigung mal ganz abgesehen

http://central.banktunnel.eu/20070529-freenet-unsigned-anno-lofi-72dpi.jpg

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