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13.03.2004

15:17 Uhr

Mobilfunkanbieter sieht Potenzial im Festnetzgeschäft

E-Plus glaubt nicht an schnellen UMTS-Erfolg

Es werden noch einige Jahre vergehen, bis das UMTS-Geschäft nennenswerte Umsätze bringt, meint der Mobilfunk-Anbieter E-Plus. Bis dahin wolle das Unternehmen sich als Alternative zur Festnetztelefonie positionieren.

HB BERLIN. Der Mobilfunkbetreiber E-Plus rechnet mit keinem kurzfristigen Erfolg von UMTS. «Bis nennenswerte Umsätze mit UMTS-basierten Diensten erzielt werden, vergehen sicher noch zwei bis drei Jahre», sagte E-Plus-Chef Uwe Bergeheim der «Berliner Zeitung» vom Wochenende. Auch der Zugang zum Internet werde wohl noch länger kabelgebunden bleiben, prognostizierte Bergheim.

Zwar werde sich UMTS langfristig als Massengeschäft durchsetzen, weil es keine alternative Technologie gebe, mit der Daten in so hoher Geschwindigkeit und mobil empfangen werden könnten. Bis dahin würden aber noch einige Jahre vergehen. E-Plus werde auf der bevorstehenden Cebit seine UMTS-Pläne vorstellen, kündigte Bergheim an.

Der drittgrößte deutsche Mobilfunkanbieter sieht aber noch Potenzial im Bereich der Sprachtelefonie. «85 Prozent aller Gespräche werden über das Festnetz geführt. An diesen Markt wollen wir heran», sagte Bergheim der Zeitung weiter.

Zugleich bekräftigte Bergheim den Anspruch des Mobilfunk-Anbieters, ohne Partner zu überleben: «Bis 2006/2007 wollen wir rund elf Millionen Kunden haben.» Dann habe E-Plus ein kritische Masse erreicht, um profitabel im Markt bestehen zu können.

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