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25.06.2013

18:35 Uhr

Mobilfunkanbieter

Sprint-Aktionäre befürworten Übernahme durch Softbank

Die Hilfe für den drittgrößten US-Mobilfunkanbieter Sprint Nextel kommt aus Japan: Die Sprint-Aktionäre haben für die Übernahme durch den Kommunikationskonzern Softbank gestimmt. Noch muss der US-Regulierer zustimmen.

Ab Juli sollen Sprint Nextel und Softbank unter einem Dach arbeiten. Reuters

Ab Juli sollen Sprint Nextel und Softbank unter einem Dach arbeiten.

Overland ParkDie umkämpfte Übernahme des drittgrößten US-Mobilfunkanbieters Sprint Nextel durch den japanischen Kommunikationskonzern Softbank ist einen guten Schritt vorangekommen. Die Sprint-Aktionäre stimmten am Dienstag auf einer außerordentlichen Hauptversammlung für das 21,6 Milliarden Dollar (16,4 Milliarden Euro) schwere Geschäft.

„Heute ist ein historischer Tag für unser Unternehmen“, erklärte Sprint-Chef Dan Hesse am Sitz in Overland Park. Aktionäre, die rund 80 Prozent am Unternehmen halten, stellten sich nach Firmenangaben hinter die Transaktion. Noch muss allerdings der US-Netzregulierer FCC zustimmen.

Das sind die größten Telekommunikationsunternehmen

Platz 10

Deutsche Telekom - 37,05 Milliarden Euro

Platz 9

Telstra (Australien) - 42,84 Milliarden Euro

Platz 8

NTT (Japan) - 43,13 Milliarden Euro

Platz 7

Telefonica (Spanien) - 46,31 Milliarden Euro

Platz 6

NTT Docomo (Japan) - 47,99 Milliarden Euro

Platz 5

America Movil (Mexiko) - 66,96 Milliarden Euro

Platz 4

Verizon (USA) - 93,38 Milliarden Euro

Platz 3

Vodafone (Großbritannien) - 94,26 Milliarden Euro

Platz 2

AT & T (USA) - 145,27 Milliarden Euro

Platz 1

China Mobile - 177,02 Milliarden Euro

Ranking nach Marktkapitalisierung (Dezember 2012) - Quelle: Bloomberg

Geht alles glatt, sollen die beiden Unternehmen Anfang Juli unter einem Dach arbeiten. Sprint ist einer der größten Konkurrenten der Telekom-Tochter T-Mobile USA, die die Nummer vier auf dem US-Mobilfunkmarkt ist.

Softbank will sich 78 Prozent der Anteile an Sprint sichern, die restlichen 22 Prozent sollen bei bisherigen Aktionären verbleiben. Ein Gegenangebot des amerikanischen Satelliten-TV-Betreiber Dish Network hatte die Übernahme infrage gestellt.

Von

dpa

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