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08.01.2009

10:31 Uhr

Mobiltelefone

Sony Ericsson rechnet mit Rückgang in der Handybranche

Die weltweite Konsumflaute setzt dem Handygeschäft zu. 2009 rechnet Hersteller Sony Ericsson mit einem Umsatzrückgang von bis zu sechs Prozent. Um in der Krise zu bestehen, will das Unternehmen seine Produktpalette verkleinern.

Handys von Sony Ericsson: Marktanteil bei acht Prozent vermutet. AFP

Handys von Sony Ericsson: Marktanteil bei acht Prozent vermutet.

HB DÜSSELDORF. Der Handy-Hersteller Sony Ericsson rechnet mit einem branchenweiten Rückgang der Mobiltelefonverkäufe von fünf bis sechs Prozent in diesem Jahr. Die schwierige Situation für den Markt sei Mitte 2008 eingetreten und werde wohl bis Ende dieses Jahres andauern, teilte die Gemeinschaftsfirma von Sony und Ericsson am Donnerstag mit. Beim Mutterkonzern Sony hieß es, das US-Weihnachtsgeschäft sei beim Verkauf von Flachbildschirmen und DVD-Playern besser als erwartet ausgefallen.

Im vierten Quartal habe Sony Ericsson seinen Marktanteil vermutlich bei acht Prozent halten können, sagte Konzern-Präsident Dick Komiyama. Das Unternehmen will sich künftig stärker auf margenstarke Produkte fokussieren und margenschwache auslaufen lassen, auch wenn es dann insgesamt eine kleinere Produktpalette gebe. Der Konzernchef äußerte sich zuversichtlich, dass die beiden Mutterunternehmen die langfristigen Aussichten von Sony Ericsson im Blick hätten.

Die Elektroniksparte des Mutterkonzerns Sony schnitt nach Angaben des Unternehmens im Weihnachtsgeschäft einigermaßen gut ab. "Während der US-Gesamtumsatz leicht zurückging, verzeichnete Sony Electronics für einige Hauptprodukte höhere Umsätze in der Weihnachtssaison als erwartet", sagte der Präsident der Sparte, Stan Glasgow, in Las Vegas.

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