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13.02.2013

10:59 Uhr

Movil-Gewinne schmelzen

Milliardär Slim bekommt nichts geschenkt

Carlos Slim ist laut Forbes der reichste Mensch der Welt. Das ist jedoch kein Garant für Erfolg. Auf dem heimischen Mobilfunkmarkt sinken die Umsätze seiner America Movil. Der Gewinn sank um fast zehn Prozent.

Carlos Slims Mobilfunkunternehmen hat mit sinkenden Umsätzen zu kämpfen. Reuters

Carlos Slims Mobilfunkunternehmen hat mit sinkenden Umsätzen zu kämpfen.

Mexiko-StadtFür den mexikanischen Milliardär Carlos Slim hängen die Früchte auf dem heimischen Mobilfunkmarkt höher. Sein Unternehmen America Movil setzte im abgelaufenen Jahr weniger um. Wie Lateinamerikas größter Mobilfunker, der auch Anteile an der E-Plus-Mutter KPN und an Telekom Austria, am Mittwoch mitteilte, sind die Erlöse im vierten Quartal um ein Prozent auf 198 Milliarden Pesos (11,5 Milliarden Euro) zurückgegangen. Der Gewinn sank um rund neun Prozent auf 870 Millionen Euro.

Der Kampf um die Kunden hat sich auch in Mexiko verschärft. Zudem investierte America Movil zuletzt stark in den Ausbau seiner Kapazitäten und bietet seit Jahresende den deutlich schnelleren Mobilfunkstandard 4G an.

Das sind die größten Telekommunikationsunternehmen

Platz 10

Deutsche Telekom - 37,05 Milliarden Euro

Platz 9

Telstra (Australien) - 42,84 Milliarden Euro

Platz 8

NTT (Japan) - 43,13 Milliarden Euro

Platz 7

Telefonica (Spanien) - 46,31 Milliarden Euro

Platz 6

NTT Docomo (Japan) - 47,99 Milliarden Euro

Platz 5

America Movil (Mexiko) - 66,96 Milliarden Euro

Platz 4

Verizon (USA) - 93,38 Milliarden Euro

Platz 3

Vodafone (Großbritannien) - 94,26 Milliarden Euro

Platz 2

AT & T (USA) - 145,27 Milliarden Euro

Platz 1

China Mobile - 177,02 Milliarden Euro

Ranking nach Marktkapitalisierung (Dezember 2012) - Quelle: Bloomberg

Im vergangenen Jahr hatte sich der Konzern von Slim, der laut Forbes der reichste Mann der Welt ist, auf Einkaufstour in Europa begeben. America Movil baute seinen Anteil an KPN auf fast 28 Prozent aus und die Beteiligung an Telekom Austria auf 26 Prozent. Damit ist Slim aber noch weit von seinen Mehrheitsbeteiligungen entfernt, die er beispielsweise an der mexikanischen Telcel und Telmex hält.

Von

rtr

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