Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

01.12.2016

17:03 Uhr

Musik-Streaming

Spotify peilt künftig auch Gewinn an

In den vergangenen Jahren investierte der Musik-Anbieter Spotify ausschließlich ins Wachstum. Bereits im kommenden Jahr soll der Fokus dann auf dem Gewinn liegen. Auch ein Börsengang ist offenbar in Planung.

Das schwedische Unternehmen ist Weltmarktführer auf dem Musik-Streamingmarkt. dpa

Spotify

Das schwedische Unternehmen ist Weltmarktführer auf dem Musik-Streamingmarkt.

HelsinkiNach jahrelangem, kostspieligem Wachstum wird für den Musik-Anbieter Spotify Gewinn allmählich zum Thema. „Bis jetzt ging es um Wachstum, Wachstum, Wachstum“, sagte Spotify-Verwaltungsratsmitglied Pär-Jörgen Pärson am Donnerstag der Nachrichtenagentur Reuters. „Vielleicht wird Profitabilität bald auch eine Priorität werden.“

Auf die Frage, ob dies bereits im nächsten Jahr der Fall sein könne, fügte er hinzu: „Ja, absolut.“ Er äußerte sich am Rande einer Start-up-Konferenz in Helsinki.

Spotify ist mit 40 Millionen zahlenden Nutzern in 60 Ländern Weltmarktführer auf dem Musik-Streamingmarkt. Das schwedische Unternehmen mit 2000 Beschäftigten hat seit seiner Gründung vor zehn Jahren nur Verluste geschrieben – 2015 waren es im operativen Geschäft 184,5 (2014: 165,1) Millionen Euro. Spotify, das in der Branche als Übernahmeziel der Silicon-Valley-Giganten Facebook oder Google gesehen wird, gilt zudem als Börsenkandidat für 2017.

Neues Traumpaar: Tinder und Spotify kooperieren

Neues Traumpaar

Tinder und Spotify kooperieren

„Manchmal sagt Musik mehr als tausend Worte“: Streamingdienst Spotify macht gemeinsame Sache mit Dating-App Tinder. Nutzer sollen ihre Profile verbinden und so die Lieblingsmusik der anderen auf Tinder anhören können.

„Als Investor – und ich bin seit fast zehn Jahren im Unternehmen – freuen wir uns irgendwann einmal auf einen Börsengang.“ Details ließ sich Pärson dazu nicht entlocken. Er ist Partner bei der Beteiligungsgesellschaft Northzone. Diese ist nach den Gründern Daniel Ek und Martin Lorentzon zweitgrößter Aktionär. Ek sagte im Juni, er werde das Unternehmen nicht verkaufen.

Von

rtr

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×