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13.02.2014

18:28 Uhr

Nach dem Verkauf

Motorola-Chef geht zu Dropbox

Nach dem Verkauf von Motorola an Lenovo verliert der Handy-Hersteller seinen Chef an Dropbox. Dennis Woodside wird das operative Geschäft des Online-Speicherdiensts leiten. Das Unternehmen strebt an die Börse.

Dennis Woodside kehrt Motorola den Rücken. dpa

Dennis Woodside kehrt Motorola den Rücken.

New YorkDer Handy-Hersteller Motorola verliert mit dem Verkauf an Lenovo seinen Chef Dennis Woodside. Er wird künftig beim Online-Speicherdienst Dropbox für das operative Geschäft zuständig sein. Der bisherige Google-Eigentümer Motorola bestätigte den Wechsel dem „Wall Street Journal“ am Donnerstag. Google-Veteran Woodside hatte die Führung von Motorola übernommen, nachdem der Internet-Konzern den Handy-Pionier vor knapp zwei Jahren übernommen hatte. Seine Aufgaben bei Motorola sollen vorerst die Google-Manager Nikesh Arora und Jonathan Rosenberg übernehmen.

Dropbox kann Woodsides Management-Erfahrung gut gebrauchen: Der Online-Speicherdienst plante im vergangenen Jahr mit einem Umsatz von 200 Millionen Dollar und könnte in absehbarer Zeit Kurs auf die Börse nehmen.

Die schlechtesten Passwörter 2013

Diverse Ziffernfolgen

Das häufigste Passwort ist „123456“, auf Platz 3 steht „12345678“, auf Platz 9 „123456789“: Ziffernfolgen sind beliebt. Auch „123123“ taucht in der Liste auf.
Quelle: Splashdata. Das US-Unternehmen hat gehackte und im Internet veröffentlichte Nuzterkonten analyisert.

Eine Ziffer mal sechs

Noch einfacher machen es sich Nutzer mit Passwörtern wie „111111“ (Platz 7) und „000000“ (Platz 25). Beide dürften Cyberkriminelle auf dem Zettel haben.

Problem erkannt

Etlichen Nutzern ist das Problem offenbar klar: Auf Platz 24 steht das Passwort „trustno1“, deutsch: Vertraue niemandem. Sicher ist es indes nicht.

Liebesgrüße im Browser

Unsicher, aber zumindest romantisch sind Passwörter wie „iloveyou“ (Platz 9) und „princess“ (Platz 22) – sofern sie sich auf den Partner beziehen.

Affe im Schatten

Warum die Begriffe als Passwörter beliebt sind, ist zwar unklar. Dennoch: „shadow“, deutsch: Schatten, und „monkey“, deutsche: Affe, stehen auf den Plätzen 18 und 17.

Firmenname als Hilfe

In der diesjährigen Auswertung ergibt sich eine Besonderheit: Da 38 Millionen Passwörter von Adobe-Kunden eingeflossen sind, tauchen sowohl der Firmenname als auch Produkte des Unternehmens auf, etwa in „adobe 123“ (Platz 10) und „photoshop“ (Platz 15).

Jüngst nahm die Firma laut Medienberichten 350 Millionen Dollar ein, dabei seien Firmenanteile zu einer Gesamtbewertung von zehn Milliarden Dollar verkauft worden. Dropbox wird von Gründer Drew Houston geführt, der eher als Techniker denn Management-Experte gilt.

Von

dpa

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