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09.08.2012

02:49 Uhr

Nach Kursverlusten

Zynga-Topmanager spielt nicht mehr mit

Eine neue Struktur in der Führungsriege hat sich der Spieleanbieter Zynga verordnet, um den Abwärtskurs seiner Aktie zu stoppen. Jetzt verlässt der fürs Tagesgeschäft zuständige John Schappert das US-Unternehmen.

Der angeschlagene Spieleanbieter Zynga hat einen Topmanager verloren. dapd

Der angeschlagene Spieleanbieter Zynga hat einen Topmanager verloren.

New York/San FranciscoNach enttäuschenden Geschäftszahlen geht einer der Top-Manager des Spieleanbieters Zynga. Der fürs Tagesgeschäft zuständige John Schappert habe das Unternehmen am Mittwoch verlassen, erklärte Zynga in einer Börsenmitteilung. Zynga betonte jedoch, Schappert gehe als „Freund des Unternehmens“. Die Firma wünsche ihm alles Gute.

Zynga hatte die Anleger zuletzt mit so schlechten Quartalszahlen schockiert, dass die bereits arg gebeutelte Aktie auf einen Schlag um 40 Prozent einbrach. Der Spieleentwickler hatte im vergangenen Quartal fast 23 Millionen Dollar verloren und auch noch die Jahresprognose zusammengestrichen.

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Gründer und Chef Mark Pincus soll bereits vor einer Woche die Zuständigkeiten von Schappert beschnitten haben. Zynga hatte Schappert für viel Geld vom Branchenriesen Electronic Arts abgeworben.

Das Unternehmen hatte in diesem Monat seine Führungsriege neu strukturiert, um die anhaltende Talfahrt der Aktie zu stoppen. Die Zynga-Papiere schlossen am Mittwoch bei 2,95 Dollar. Sie waren 2011 mit zehn Dollar an die Börse gegangen.

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Konzernchef Mark Pincus nimmt nun selbst die Kontrolle in die Hand.

Zynga bietet vor allem beim Online-Netzwerk Facebook populäre Spiele wie „Farmville“ oder „Cityville“ an. Dem Unternehmen macht zu schaffen, dass immer mehr Nutzer vom PC auf mobile Geräte wie Smartphones und Tablets abwandern.

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